Liegerad Hauptseite Suche Produktwegweiser Kontakt zum Liegeradhersteller
HP Velotechnik Logo des Herstellers von Liegerad, Dreirad und trikes Hier liegen Sie richtig! (auf einem Liegerad oder Liegedreirad von HP Velotechnik)
blauer Balken

Navbar

Produkte: Liegerad und Zubehör Shopping Service Über uns
Portrait
Neuentwicklungen
Pressespiegel
Presse-Service
Stellenanzeigen
Agence Future
Die Website
Nutzungsbed.
Impressum

Kontakt

Konfigurator:
Konfigurator

Schnellsuche:

Folgen Sie uns:
Facebook YouTube Google+


Agence Future Logo

Hauptseite

Die Idee

Reisetagebuch

Warum die Gt?

Pressespiegel

Infoblatt-
download


Agence Future Logo Agence Future Reisetagebuch 2.2: Europa - Wir fahren los


Maya auf ihrer Street Machine Gt

In einem Tag fuhren wir zur belgisch-holländischen Grenze. Von dort fuhren wir nach Hannover, um die Expo 2000 zu besuchen. Wir schätzen die gut ausgebauten Fahrradwege der Stadt sehr.

Auf der Expo berichteten wir über den Tänzerstreik im "Arbeitspavillon". Wir verfolgten die Ankunft einer Rallye von Elektrofahrzeugen und trafen uns mit den belgischen Teilnehmern von der Freien Universität Brüssel (VUB).

In unserem theoretischen Modell waren die herausstechenden Merkmale der Visionen dieser Weltausstellung Design, Vermittlung und Finanzen. Obwohl viele der Darstellungen auf der Expo 2000 positivistische Beiträge zur historischen Entwicklung und zum Fortschritt der Wissenschaft bringen, können die formalen Aspekte der Darstellungen - das Vorherrschen des Bildes, die Allgegenwart des Bildschirms - als postmodern eingeordnet werden.

Später fanden wir heraus, was fahrradfreundlicher Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln bedeuten kann, als wir von Hannover nach Kriftel fuhren, um uns mit Paul Hollants und Danniel Pulvermüller bei HP Velotechnik zu treffen.

Bram unter dem Eindruck des nahen Flughafens... Bram verbrachte eine schöne Woche damit, an den Rädern zu arbeiten, um sie - wie er meinte - in wahre "Expeditionstiere" zu verwandeln. Ich war in der Zwischenzeit dabei, zu schreiben und eine, wie es schien, endlose Liste von Dingen zu machen, die noch in der letzte Minute zu erledigen waren. Paul machte aus uns allen wieder echte Fernsehstars, als er ein Team der ARD bekam, das einen ganzen Nachmittag für einen Beitrag in den Regionalnachrichten filmte.

Von Kriftel aus fuhren wir entlang des Mains am Zentrum von Frankfurt vorbei, wo wir nach der Fernsehpräsenz des vergangenen Abends nicht unbemerkt durchkamen.

Wir genossen es sehr, in der schönen Mainregion zu sein. Wir wollten an der Kinzig entlang nach Fulda fahren, aber bald verloren wir den Fluß aus den Augen und suchten uns selber einen Weg durch Wälder und Hügel. Wir trafen auf die steilste Steigung (15%), die wir beide bis dato je auf einem Liegerad in Angriff genommen hatten. Wir kamen nur langsam voran, und wir mußten uns möglichst schnell gen Osten bewegen, zu unserem Termin in Warschau. So nahmen wir nach 178 schönen Kilometern einen Zug nach Torgau in der ehemaligen DDR, von wo aus wir mit dem Rad nach Cottbus fuhren. In dieser ostdeutschen Bergarbeiterstadt fanden wir heraus, was fahrradunfreundlicher Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln bedeutet, als wir feststellten, daß die neuen, schnellen, ultramodernen internationalen Züge keine Fahrräder transportieren.

Wegeskreuz in Polen Unsere zweite Nacht auf einem Feld in der Nähe von Neuses, das dieses Jahr genau 1000 Jahre alt wird, rief ein Brainstorming über die Art der Veränderungen hervor, die dieser Ort bis heute gesehen hatte und die er in den nächsten 1000 Jahren sehen würde. Am nächsten Tag verlangten die unveränderlich wichtigsten Aspekte des menschlichen Lebens ihre Aufmerksamkeit. Ein traditioneller Markt mit Kuchen, Kaninchenausstellung und einer lokalen Blaskapelle war schuld. Dieses Dorf hat seit zehn Jahrhunderten Feste gefeiert, und so wie wir das beurteilen konnten, gedachte es dies auch für die nächsten zehn Jahrhunderte zu tun.

Ein Stück die Straße hinunter sprachen wir mit einer Rentnerin, die uns Unterschlupf vor dem Regen gewährt hatte, über die mögliche Entwicklung des wiedervereinigten Deutschland. Ihr Bericht über den Osten, dessen Schwerpunkt auf der schnellen Anpassung an den Westen lag, beinhaltete ihre ganze Lebensgeschichte, um ihre Meinung zu unterstützen. In Wroklaw bot uns einer der Männer, die auf einer Terrasse außerhalb des Bahnhofs etwas tranken, seine Meinung über polnische Geschichte und ihre Weiterentwicklung an. Auch dieses Mal war dazu die Zusammenfassung der Lebensgeschichte mit verschiedenen Berufen, Emigration, Heirat, Erziehung, Kindern usw. notwendig. Das Vertrauen auf persönliche Erfahrung zur Bildung von Argumenten über die Zukunft kommt hier stark heraus.

Lesen Sie mehr über Agence Futures Reise durch Nordeuropa:

<< 2.1: Feldforschung und Medienarbeit | Übersicht | 2.2: Waschau und der alte Wald

Copyright © 1993-2017 HP Velotechnik OHG (Nutzungsbedingungen und Impressum)
Letzte Änderung: 20.05.2012