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Agence Future Logo Agence Future Reisetagebuch 1: Ägypten

Nachdem wir die Street Machines bei HP Velotechnik in Kriftel abgeholt hatten, wußten wir daß es nun Zeit für eine ernsthafte Testfahrt war.

Wir hatten geplant, mit den Rädern zunächst für einen Monat in Europa zu fahren. Anschließend wollten wir nach London zurückzukehren, um Räder und Ausrüstung den Gegebenheiten auf der Straße anzupassen.

Besaam, Agence Futures Mann für die arabischen Länder, hatte jedoch eine bessere Idee. Er würde demnächst in Ägypten arbeiten und kannte billige Flüge nach Kairo. Er schlug vor, daß wir ihn begleiten, um so zumindest einen Teil der Testfahrt in der Sinaiwüste durchzuführen.

Dort würden die Bedingungen denjenigen ähnlicher sein, die uns in den nächsten zwei Jahren erwarten. In Europa würden wir weder mit Hitze in Berührung kommen, noch mit Sprachbarrieren oder Kulturschock. Es wurde uns klar, daß sich uns hier eine einmalige Gelegenheit bot, herauszufinden, wie es unterwegs wirklich sein würde. So machten wir uns auf den Weg in die Hitze und den Staub Ägyptens."

Lesen Sie mehr über Bram und Mayas Abenteuer in Ägypten in ihrem Reisetagebuch:

1.1: Ägypten - Kairo

Agence Future bei den Pyramiden Durch chaotischen Verkehr zu den Pyramiden von Gizeh.

Die Pyramiden schienen uns der perfekte Startort für unsere Fahrradexpedition in die Zukunft. Aber als wir dort ankamen, war das Gebiet um die Pyramiden für die letzte Aufführung von "Aida" in diesem Jahrtausend abgesperrt. Es sah aus, als würden wir nicht hineinkommen.

1.2: Ägypten - Die Sinaiwüste

Eine Probefahrt in der Wüste Durch chaotischen Verkehr zu den Pyramiden von Gizeh.

Die Pyramiden schienen uns der perfekte Startort für unsere Fahrradexpedition in die Zukunft. Aber als wir dort ankamen, war das Gebiet um die Pyramiden für die letzte Aufführung von "Aida" in diesem Jahrtausend abgesperrt. Es sah aus, als würden wir nicht hineinkommen.

1.3: Ägypten - Dahab

Bram unter dem Eindruck des LKW-Verkehrs Zu Besuch in der Taucher- und Hippie-Hauptstadt.

Es waren jede Menge Menschen dort, entweder Touristen oder Ägypter, die nach solchen Ausschau hielten, und jeder einzelne Mensch, der uns sah, folgte uns mit den Augen, die meisten riefen uns etwas zu. "Hallo! Fahrrad! Wo kommt Ihr her? Willkommen!" Wir hielten nur zweimal an, und jedesmal stürzten sich die Leute auf uns wie die Fliegen auf frischen Kameldung.

1.4: Ägypten - Zukunftsgespräche

Arbeiten für die Zukunft Mayas erste Interviews für Agence Future über Liebe und die Folgen des Tourismus.

Wärt Ihr vor zehn Jahren hergekommen, hättet Ihr nur Beduinen gesehen, Ihr hättet Palmen gesehen, Ihr hättet den Strand und das Meer gesehen, genau wie auf einem Bild. Wir kamen mit unseren Ziegen her, für die Beduinen waren immer Fische im Meer und Datteln an den Bäumen. Wir hatten alles, was wir brauchten. Im Kopf aber hatten wir nichts.

1.5: Ägypten - Menschen am Straßenrand

moderne Transportkonzepte nebeneinander Zu Gast in einem beduinischen Frauencamp

Etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, als die Straße etwas ruhiger geworden war, sahen wir zwei Frauen, die unter einem kleinen Baum saßen. Wir hielten an, um uns mit ihnen zu unterhalten. Als ein Pick-Up vorbeifuhr, sagte die Gesprächigere von beiden: "Ägypter" und spuckte auf den Boden.

1.6: Ägypten - Mondlicht

Endlich bergab Priester testen die Street Machine und zu guter Letzt: Endlich bergab.

Wir hielten vor einem Polizeicamp, das fast idyllisch aussah mit seinen kleinen Türmen am Eingang und den Palmen, die über das Gebiet verteilt waren. Die Männer drinnen fingen an zu pfeifen, vielleicht versuchten sie, uns zu warnen, denn 30 Sekunden später tauchte eine Horde laut bellender und knurrender Hunde auf. Bram entdeckte das Loch im Zaun zuerst, packte seine Kamera weg und rief mir zu: "Hau ab, los, weg von hier."


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Letzte Änderung: 20.05.2012