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PDF zum Download: Pressemitteilung Neuheit Scorpion 2017 (3,7 MB, 19.08.2016)

Eine Rennmaschine für Komfort-Fans

Radikalkur für den Dreirad-Klassiker Scorpion: HP Velotechnik bringt die Eigenschaften eines Speed-Trikes in perfekte Balance mit den Komfortansprüchen an Liegerad-Fahrkultur im Jahr 2017

 

******** Kurztext ********

Friedrichshafen. Mit dem neuen Scorpion stellt HP Velotechnik ein komplett überarbeitetes Modell jenes Trikes vor, mit dem in der hessischen Spezialradmanufaktur vor elf Jahren das Dreirad-Zeitalter begann. Zugleich definieren die Krifteler Pioniere damit eine neue Kategorie im Liegeradbau: das Racetrike für Komfort-Liebhaber. Erstmals zu sehen ist der metallic-blaue Renner auf der Messe Eurobike (31. August bis 4. September 2016) am Stand von HP Velotechnik im Foyer West (FW 300).

Wer den 2005er Scorpion neben dem für 2017 sieht, kann den Unterschied in der Dynamik fast schon physisch spüren. Das große Hinterrad, der steil aufragende Tretlager-Ausleger und der elegante Alurahmen mit Raum-Fachwerk unter dem Sitz sprechen eine klare, auf Höchstgeschwindigkeit getrimmte Formensprache. Neu sind diese Merkmale in Kombination mit einem gefederten Hinterbau. Der Grund: Klassische, aus Gründen der Gewichtsreduktion ungefederte Racetrikes werden auf Pflastersteinen zum Rücken-Killer.

Die antriebsneutrale Federung mit der HP Velotechnik-eigenen No-Squat-Technik eröffnet dem blauen Flitzer weitere Einsatzbereiche. So lässt er sich dank Manufaktur-Baukastensystem vielfältig für Alltag und Reise einrichten. Die Bandbreite reicht von Gepäckträger, Schutzblechen, luftigem Netzsitz, diversen Lichtanlagen bis zu mehreren Schaltungsvarianten. Dabei wählt der Kunde unter Ketten- und Nabenschaltungen oder nimmt die Kombination mit bis zu 81 Gängen. Beim E-Antrieb steht neben dem Hinterradnabenmotor von GO SwissDrive auch das neue Shimano Steps-System mit Di2-Automatikschaltung zur Wahl.

Das Standardmodell kostet 2.990 Euro. Erhältlich ist der Scorpion ab November 2016. Weitere Infos: www.hpvelotechnik.com oder Telefon 0 61 92 – 97 99 20.

******** Langtext ********

Friedrichshafen. Mit dem komplett überarbeiteten Scorpion stellt HP Velotechnik eine neue Kategorie im Liegeradbau auf drei Räder: das Racetrike für Komfort-Liebhaber. Die Basis dafür ist jenes Trike, mit dem in der hessischen Spezialradmanufaktur 2005 das Dreirad-Zeitalter begann. Wer den Scorpion von damals neben dem aktuellen Modell sieht, spürt den Unterschied in der Dynamik geradezu physisch. Erstmals zu sehen ist der neue, metallic-blaue Renner auf der Messe Eurobike (31. August bis 4. September 2016) am Stand von HP Velotechnik im Foyer West (FW 300).

Die markante Optik hat ihren Ursprung in den konstruktiven Eigenheiten eines Highspeed-Trikes: Das von 20 auf 26 Zoll vergrößerte Hinterrad sorgt für eine hohe Laufruhe. Das zur Abstützung des Schalensitzes integrierte Raum-Fachwerk ermöglicht den geradlinigen Verlauf der Kette durch den Hinterbau. Erstmals erprobt an den Scorpion fs 26 S-Pedelecs von HP Velotechnik, sorgt diese Spaceframe-Technologie zudem für ein steiferes Chassis, wie Daniel Pulvermüller erläutert, der Chef-Konstrukteur der hessischen Manufaktur.

Auch an der Frontpartie des eleganten Aluminium-Rahmens haben die Ingenieure Hand angelegt: Mit dem steil empor wachsenden Ausleger gewinnt das Tretlager deutlich an Höhe. Die satte Überhöhung der Kurbelachse mit bis zu 24 Zentimetern über dem Sitzniveau verspricht maximale Effizienz beim Krafteinsatz und sorgt für eine aerodynamisch günstige, windschnittige Körperhaltung: „Liegerad-Enthusiasten wissen: Ein hohes Tretlager ist quasi der Wiegetritt im Sitzen“, erklärt Pulvermüller dazu.

Neu sind diese Merkmale in Kombination mit einem gefederten Hinterbau. Der Grund: Die klassischen, aus Gründen der Gewichtsreduktion bislang ungefederten Racetrikes werden auf Kopfsteinpflaster schnell zum Rücken-Killer.

Die antriebsneutrale Federung mit der HP Velotechnik-eigenen No-Squat-Technik eröffnet dem blauen Flitzer darüber hinaus weitere Einsatzbereiche. So lässt er sich dank vorbereiteter Aufnahmepunkte und den Möglichkeiten des Manufaktur-Baukastensystems höchst vielfältig für Alltag und Reise einrichten. Die Bandbreite reicht von Gepäckträger, Schutzblechen, luftigem Netzsitz, diversen Lichtanlagen bis zu Anpassungen im Antriebsbereich. Dabei kann der Kunde zwischen Ketten- und Nabenschaltungen wählen oder sogar eine Kombination mit bis zu 81 Gängen einbauen lassen.

Wer das Vorwärtskommen noch lässiger angehen will, wählt unter den zwei E-Motorsystemen, die HP Velotechnik vom Modelljahr 2017 an im Programm hat: der bewährte Premium-Hinterradnabenmotor von GO SwissDrive oder die neue Option mit der vollautomatisch schaltenden Tretlager-Antriebseinheit Steps/DI2 von Shimano.

Das Standardmodell kostet 2.990 Euro. Erhältlich ist der Scorpion ab November 2016. Weitere Informationen: www.hpvelotechnik.com oder unter Telefon 0 61 92 – 97 99 20.

 

******** Weitere Informationen (nur für Redaktionen) ********

Alexander Kraft, Pressesprecher HP Velotechnik GmbH & Co. KG
Telefon 0 61 92 – 97 99 22 83, Mobil 0160 – 99 85 87 94
alexander.kraft(at)hpvelotechnik.com

******** Hintergrund HP Velotechnik ********

Das 1993 von Paul Hollants und Daniel Pulvermüller gegründete Unternehmen HP Velotechnik fertigt in der Manufaktur in Kriftel bei Frankfurt mit 35 Mitarbeitern (darunter vier Auszubildende) ca. 2000 Liegeräder pro Jahr und ist damit Marktführer in Europa. Die Räder werden einzeln von Hand nach Kundenbestellung gebaut und über Fahrradfachgeschäfte vertrieben. Dabei stehen die Zeichen auf Wachstum: Verkauft werden die Liegeräder in Deutschland und Europa; ein zunehmender Anteil wird in fernere Regionen wie USA, Australien oder Japan exportiert. Diese erfolgreiche Geschäftsstrategie wurde 2017 mit der Auszeichnung „Hessischer Exportpreis“ honoriert, die gemeinsam vom Land Hessen sowie den hessischen Handwerkskammern und der IHK verliehen wird.

HP Velotechnik hat 15 Liegeradmodelle entwickelt, die die gesamte Palette vom Alltagsrad bis zur Rennmaschine abdecken. Alle Modelle sind auf Wunsch mit leistungsstarken Elektromotoren lieferbar. Die Modelle aus der Scorpion-Baureihe sorgen immer wieder für großes Aufsehen und haben in den vergangenen Jahren mehrfach den renommierten Designpreis „Eurobike Award“ gewonnen. Das gelang drei Mal in Folge in den Jahren 2012 bis 2014, unter anderem als Gelände-Trike Scorpion fs Enduro und als Reha-Trike Scorpion plus 20. Zuletzt errang 2018 das Scorpion fs 26 S-Pedelec als Fahrzeug der schnellen Klasse mit bis zu 45 km/h Tretunterstützung diesen Preis auf der weltweit wichtigsten Fahrradmesse Eurobike.

Bereits als Schüler wurden die Firmengründer Hollants und Pulvermüller 1992 mit einem Kabinendreirad Bundessieger beim Wettbewerb JUTEC Jugend und Technik des Vereins Deutscher Ingenieure – Grundstein einer Entwicklung vom Garagenlabor hin zu einem der innovativsten Fahrradunternehmen Deutschlands. Seit 2006 wurde HP Velotechnik vom Branchenverband VSF mehrfach als einer der drei besten Fahrradhersteller Deutschlands ausgezeichnet.