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Pressespiegel - Profil 1/2003

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriß aus der Zeitschrift Bohle Profil, Ausgabe 1/2003. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.

Scooterfrühling
Wellness auf zwei Rädern

Scooterbikes rollen aus der Nische. Vom sportlichen City- Flitzer bis zu High End - Komfortkutsche vereinen sie die Vorteile des Liegerades mit den Sicherheitsmerkmalen eines Citybikes.
GemĂŒtlich hinsetzen, zurĂŒcklehnen, FĂŒĂŸe auf die Pedale und losradeln. "Wer es einmal ausprobiert hat, den lĂ€sst die Erinnerung an diesen ungewöhnliche bequemen und sicheren Fahrspaß nicht mehr los", berichtet Klaus Schröder von Velvet - Systems in Bergisch Gladbach, und versichert: "Scooterbikes kann jeder fahren, der Rad fahren kann. Ein paar Minuten reichen zur Eingewöhnung."

Mit den frĂŒheren Sessel- und LiegerĂ€dern haben sie kaum noch etwas gemein: Sie sind voll gefedert, hervorragend verarbeitet, haben flexibel einstellbare Lenker und Sitzhöhen, 14-Gang-Naben- oder elektrische Schaltungen und die Kette lĂ€uft gut geschĂŒtzt im Kunststoffrohr oder im Rahmen. Kurz: Sie gehören zu den absoluten SpitzenfahrrĂ€dern mit einem Durchschnittspreis ab 1.500 Euro - mit guten Margen. Im Schaufenster wirken sie als attraktiver Hingucker. BilligrĂ€der gibt es bei den Scooterbikes erst gar nicht, Preisfeilscher und "GrĂŒne Wiese" haben keine Chance.
Die Scooterbikes kombinieren die Vorteile von Liege- und Tourenrad: Der komfortable Sitz in einer Höhe von 60 bis 70 Zentimetern erlaubt eine entspannte Haltung, in der der Fahrer das Verkehrsgeschehen aus aufrechter Position gut ĂŒbersehen kann. Pedale, Schaltung, RĂŒckspiegel und Vorderrad liegen in seinem Blickfeld. Die zumeist hydraulische Hinterbaufederung macht selbst die Fahrt ĂŒber Stock und Stein zum VergnĂŒgen. Beim Anhalten nimmt man nur den Fuß vom Pedal und erreicht im Sitzen mit beiden FĂŒĂŸen sicher den Boden.
Wer fĂ€hrt nun eigentlich ein solches Fahrrad? "Ob fĂŒr das gemĂŒtliche Ausfahren, die Fahrt zum Markt oder zum Einkaufen - die RĂ€der eignen sich fĂŒr ganz normale Radfahrer jeder Altersgruppe aber auch besonders fĂŒr etwas Ă€ltere Menschen", erklĂ€rte Fahrradentwickler Schröder. Als Unisex- Modell ist das Scooterbike fĂŒr Frauen und MĂ€nner attraktiv, als Kinderrad wĂ€chst es einfach mit. Die RahmengrĂ¶ĂŸe bietet flexible Verstellmöglichkeiten fĂŒr Radler fast jeder GrĂ¶ĂŸe. "Generell besteht ab 35 Jahren aber auch ab 55 großes Interesse an dem Scooterbike, berichtet Liegeradspezialist Klaus Schröder, unter dessen FederfĂŒhrung das Kynast- Fahrrad entstand.

Unvergesslich: Eine Probefahrt
Je nach Sportlichkeit und Einsatzzweck der Bikes können FachhĂ€ndler ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Mit den leichten Varianten, zum Beispiel von HP Velotechnik und Flux, ist man flink und wendig in der City aber auch auf Wald- und Feldwegen unterwegs. AusflĂŒge und Touren machen das Kynast Scooterbike Touring oder das Utopia Phönix zum entspannten VergnĂŒgen. Hinter den Sitzen der meisten Scooterbikes finden RucksĂ€cke oder ein Topcase Platz. Wer sanft durch die City gleiten möchte, fĂ€hrt Giant EZB oder Equinox yellow von Riese und MĂŒller.
Ideal sind die sanften Citykutschen auch fĂŒr die Zielgruppe 50 Plus. "Die vom herkömmlichen Rad bekannten Sitzbeschwerden, ein verkrampfter Nacken oder schmerzende Handgelenke gehören mit dem Spirit der Vergangenheit an", betont Paul Hollants von HP Velotechnik.
"Normale RĂ€der befriedigen meist nicht die hohen AnsprĂŒche der Alten. Wenn sie ihr Traumfahrrad gefunden haben, sind sie auch bereit einen angemessenen Preis zu zahlen. Verkaufsargumente liefern auch die GĂŒtesiegel der AGR (Aktion Gesunder RĂŒcken) und das ADAC Modul+, mit dem zum Beispiel das Kynast Scooterbike ausgezeichnet ist.
"Verkaufen Sie nicht nur ein Fahrrad, sondern ein individuelles Lifestyle Produkt, das ein entspanntes LebensgefĂŒhl, Fitness und genussvolle MobilitĂ€t verkörpert", rĂ€t Schröder. FĂŒr einen Spontankauf ist das Rad allerdings doch zu ungewöhnlich. Das allerbeste Verkaufsargument ist daher die Probefahrt: "Die Kunden werden sich von ihrer gemĂŒtlichen Kutsche kaum wieder trennen wollen."

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Letzte Änderung: 20.05.2012