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Pressespiegel - Kölner Stadtanzeiger vom 09.04.1998

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriß aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 09.04.1998. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.

In kommoder Lage ein völlig neues Fahrgefühl

Liegerad bietet hohes Maß an Bequemlichkeit - Und schneller ist es auch

Von Peter Barzel

Wer mit einem Liegerad über Deutschlands Straßen fährt, kann sich neugieriger Blicke sicher sein. Diese sind jedoch immer weniger von der Lust am Anblick eines sensationellen Fahrzeugs einiger "Spinner" geprägt.

Vielmehr wächst in Zeiten, in denen auch beim Fahrrad zunehmend auf Komfort Wer gelegt wird, das ernsthafte Interesse. Das ist an Inhalt und Art der Frage von Passanten zu spüren, denen man auf einem Liegerad begegnet. Zwar hört man noch immer die Frage wie "Fällt man damit nicht um?" oder "Schläft man beim Fahren nicht ein?" die sich die Leute eigentlich selbst beantworten könnten, wenn sie ihren Augen trauen würden.

Ernsthaft Interessierte aber fragen, ob ein Liegerad wirklich bequemer als ein normales Fahrrad ist, ob und wieviel man schneller vorankommt, ob man Berge erklimmen kann, ob es sicher im Verkehr ist und last, but not least, was es kostet: Alle diese Fragen können positiv beschieden werden. Vor allem aber bietet Liegeradfahren ein bisher ungekanntes Fahrgefühl, an Bequemlichkeit nicht zu überbieten.

Liegeräder gibt es schon fast so lange wie es Fahrrader gibt. Doch die aufkommende Automobilisierung und das Wettkampf-Verbot von Liegerädern im Radsport in den dreißiger Jahren führte zu einem Bruch in der Entwicklung.

Wie bei "normalen" Fahrrädern gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen, die sich in verschiedene Typen einteilen lassen. Nicht auf jedem Liegerad liegt man, wie der Name vermuten läßt, Die Sitzposition reicht von fast aufrechtem Oberkörper bis zu schräg nach hinten liegender Haltung. Allen gemeinsam ist, daß die Füße sich nicht unter dem Gesäß befinden, sondern zum Treten nach vorne gestreckt werden.

Hauptmerkmal zur Unterscheidung ist die Lage von Vorderrad und Tretlager (Pedalen). Beim Langlieger befindet sich das Vorderrad vor dem Tretlager. Daraus ergibt sich der lange Radstand, der zu ausgezeichnetem Geradeauslauf und unerreicht gutem Bremslauf verhilft und auch ohne Federung viel Komfort bietet. Allerdings macht die Länge von mehr als zwei Metern das Wenden und Transportieren aufwendig.

Beim Kurzlieger ragt das Tretlager über das Vorderrad hinaus. Durch den kürzeren Radstand ist es wendiger und nur etwa so lang wie ein "normales" Fahrrad. Mit der fortschreitenden Entwicklung von Federelementen fürs Fahrrad hat sich diese Bauform immer mehr durchgesetzt. Dazwischen entwickelt sich zur Zeit eine Bauart mittlerer Länge mit sehr aufrechter Sitzposition und dem Tretlager über dem Vorderrad oder ganz kurz dahinter.

Zweites Merkmal zur Unterscheidung ist die Lage des Lenkers. Untenlenker haben den Lenker unterhalb der Oberschenkel, also dort, wo die Arme infolge der Schwerkraft von selbst hinwollen. Gerade als Neuling auf einem liegerad fühlt man sich zu Anfang irgendwie ungeschützt dadurch. Und was auf Tour so bequem ist, kann in der Stadt lästig werden, wenn man das Rad auch mal schieben muß. Das geht besser mit den Oberlenkern - Lenker vor der Brust, die auch auf Touren nicht unbequem werden, wenn sie ergonomisch richtig positioniert sind.

Drittes Merkmal ist die Sitzhöhe und die Sitzneigung, die mit der Höhe des Tretlagers korrespondiert. Die Sitzhöhe liegt in der Regel bei 50 bis 60 cm über dem Erdboden. Damit sitzt man Autofahrern Auge in Auge gegenüber, weshalb auch das Fahren Verkehr sicher und ohne Probleme möglich ist. Allerdings ist die Übersicht nur ähnlich gut wie im Auto; die bessere Übersicht auf dem Sattel eines "normalen" Fahrrades verleitet aber auch leichter zu riskanterem Fahren.

Bei sehr aufrechter Sitzhaltung liegt das Tretlager in der Höhe etwas unter der des Sitzes. Liegeräder mit dieser Sitzposition lassen sich von jedermann sofort fahren und ermöglichen einen guten Rundumblick. Je mehr der Sitz geneigt ist, desto höher liegt das Tretlager im Verhältnis zur Höhe des Sitzes. Diese geneigtere Position ist etwas gewöhnungsbedürftig, auf längeren Strecken aber komfortabler und am Berg effizienter, der Luftwiderstand geringer. Deswegen und wegen der entspannteren Haltung ist man mit dem Liegerad schneller als auf einem normalen Fahrrad.

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Letzte Änderung: 20.05.2012