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Pressespiegel - outdoor 04/1999

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriß aus der Zeitschrift outdoor, Ausgabe 4/1999. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.

Zur besseren Navigation haben wir den Artikel über mehrere Seiten verteilt.

outdoor Seite 1 mit Wavey outdoor Seite 2 mit Wavey

outdoor Seite 3 outdoor Seite 4

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Liegeräder - die Alternative

"Wavey" heißt das Ding, auf dem ich da fahren soll. Die Hersteller, Paul Hollants und Daniel Pulvermüller, die gemeinsam unter dem Namen HP Velotechnik firmieren, meinen, das sei das richtige Fahrzeug für mich: "Das Wavey hat den Lenker oben und man kann den Sitz aufrechtstellen, das ist vertrauter. Da fühlt sich ein Anfänger sicherer als auf unserer Street Machine." Nun, so sei es denn...

Die ersten Meter auf dem "Wavey" fühle ich mich alles andere als sicher. Es wackelt und kippelt. Die entlang der Straße geparkten Autos stehen gefährlich eng beieinander. Wenigstens ziehen die Bremsen hervorragend. "Man muß sich an ein Liegerad erst gewöhnen", tönen mir die Worte von Daniel noch im Ohr. Da hat er allerdings recht.

Street Machine: auch auf Waldwegen gut gefedert unterwegsDer Gedanke, daß ich mich als ein von vielen Kilometern auf dem Drahtesel gestählter Biker einfach auf dieses seltsam anmutende Vehikel namens "Liegerad" setzen könne und sofort losfahre, war ja wohl ein bißchen anmaßend. Die ersten richtigen Fahrkilometer werde ich bei uns in den Feldern und Weinbergen hinter mich bringen.

Dort begegne ich Helmut Sinz. Helmut ist Winzer. Wir gingen zusammen in die Grundschule, und ich schätze nicht nur seinen trockenen Rheingauer Riesling, sondern auch seinen gesunden Menschenverstand. "Ei Till, was host du'n daa für e' Behinderte-Rädsche?" ruft er mir lachend in breitem Hessisch vom Traktor entgegen. Nun, ich weiß, daß er das so ernst auch nicht meint. Aber Liegeräder scheinen für einige Kommentare gut zu sein. Ich denke an Fahrrad-Freak Stefan Kälberer, der stolzer Besitzer eines Liege-Dreirads ist. Seine Freundin wurde schon häufiger hinter vorgehaltener Hand gefragt, was denn Stefan habe, "der sieht sonst doch ganz normal aus...".

Die Standardreaktion von Fußgängern, Passanten und anderen Verkehrsteilnehmern ist Starren mit offenem Mund. Den Leuten verschlägt's förmlich die Sprache. Nur ausgerechnet ein seriöser, leicht englisch aristokratisch gewandeter Herr schlägt sich vergnügt auf die Schenkel und lacht bis an beide Ohren: "Das ist ja toll!" Kinder kennen erst recht keine Scheu: "Mama, was is'n das?" - "Fährt das schnell?" -"Was hast du denn für ein komisches Fahrrad?" Es gibt sogar Kids, man staune, die genau wissen, was sie da vor sich haben: "Papa, schau mal, ein Liegerad - wie geil!"

outdoor Seite 6Bleibe ich als Liegeradler in einer solchen Situationen stehen, versammelt sich in kurzer Zeit eine Menschentraube. Wie sich so ein Vehikel denn fahre, wie schnell es sei und vor allem was es koste. Dieses Mobil sorgt für Gesprächsstoff und Kontakt. So mancher Ferrari-Fahrer wird vor Neid erblassen, wenn er das Interesse an "dem Ding" beobachtet. Potentielle Liegeradler sollten sich deshalb über den Aufmerksamkeitswert dieses Vehikels im klaren sein. Manche Leute freut das ja.

Weiter geht es durch die Felder. Meter für Meter schwindet meine Unsicherheit. Ich rolle hinunter Richtung Rhein, über Feldwege, die ich schon viele, viele Male gejoggt oder mit dem Mountain Bike. entlanggebrettert bin. Und doch sehe ich sie heute ganz anders. Es ist die entspannte Sitzposition, dieser Blick, der sich leicht nach oben richtet. Ich entdecke verwachsene Kirschbäume, Vogelnester und Wolkenbilder, sehe Landschaften, die früher nie da waren. Erstaunt bremse ich und wundere mich, wie. mir das "Wavey" die Augen öffnet. Liegerad fahren ist lässig.

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Letzte Änderung: 20.05.2012