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Pressespiegel - Aktiv Radfahren Mai 2004

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriß aus der Zeitschrift Aktiv Radfahren, Ausgabe Mai 2004. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.

Aktiv Radfahren Nov.-Dez./2004 Aktiv Radfahren Nov.-Dez./2004 Aktiv Radfahren Nov.-Dez./2004

von Andreas Pooch

Liege und Faltrad Spezial

Haben Sie Spaß an innovativer Fahrradtechnik? Suchen Sie Räder, die Sie von Sitzbeschwerden und verspannter Nackenmuskulatur befreien, oder solche Räder, die Ihre Mobilität optimieren? Dann werden Sie auf den folgenden 11 Seiten bestimmt fündig!

Wenn Sie angenehm und schmerzfrei durch die Landschaft gleiten möchten, wenn Probleme mit dem Hand-, Arm-, -Schulter- und Nacken-Bereich der Vergangenheit angehören sollen, wenn der traditionelle Sattel die Genitalien beeinflusst und es einfach keinen Spaß mehr macht, mehr als 20 Kilometer aufrecht zu radeln, dann sollten Sie unbedingt ein Liege- oder Sesselrad ausprobieren. Ist es auf die Körpergröße angepasst, werden Sie erstaunt sein, wie leicht und locker es sich damit radeln lässt und auf Anhieb versteht man die zufriedenen und entspannten Gesichter der "eingeschworenen" Liegeradklientel.

Bei Liege- und Spezialrädern bestimmt die Tretlagerhöhe den Grad der Sportlichkeit

Die Bandbreite der Modelle ist groß. Sie reicht vom Stadtrad über die Touren- und Reisemaschine bis zum Renngefährt. Dabei sind die Übergänge fließender als beim Normalrad. Je sportlicher die Sitzhaltung umso stärker ist das Tretlager gegenüber der Sitzposition überhöht. Schließlich bedeutet diese Maßnahme eine klare Minimierung der Windaufprallfläche, wenn Füße und Beine vor den Körper wandern. Das macht schnell. Sind um Liegerad weitere aerodynamischen Optimierungen (etwa eine Heckverkleidung) verbaut, ist man mit einem Tieflieger richtig rasant unterwegs: Mit demselben Energieaufwand im Schnitt bis zu 5 km/h schneller als auf dem Rennrad. Allerdings muss man bei starker Überhöhung als Neuling auch eine Anpassungszeit der Muskulatur in Kauf nehmen. Außerdem sind die extrem sportlichen Tieflieger – Liegeräder für den Alltag nur sehr eingeschränkt tauglich aufgrund der niedrigen Sitzhöhe, des oft geringen Lenkeinschlages und der fehlenden Übersicht. Bei den Tourenliegerädern dagegen ist die Überhöhung der Antriebskurbel so dezent, dass man noch sportlich unterwegs sein kann, aber dennoch gut im Stadtverkehr zurecht kommt. Das hängt auch mit der Sitzhöhe zusammen, die in der Regel nicht tiefer als 45 cm ist (Ausnahme Liegedreiräder). Ein neuer Trend unter den Liegerädern ist der Bau von 20-Zoll Liegern, die immer öfter zu sehen sind. Man verzichtet auf ein großes Hinterrad (26- oder gar 28-Zoll) was Vorteile bei der Pannenfreundlichkeit, der Wendigkeit und Kompaktheit des Liegevelos und natürlich dem Gewicht bringt.

Die Obenlenkung ist für den Einsteiger vertrauter

Bei Liegerädern gibt es oft die Wahl zwischen einer Oben- oder Untenlenkung. Sehr gut ist, dass bei einigen Herstellern die Lenkerposition nach Wahl verbaubar ist und man so bei Interesse auch einmal umrüsten kann. Für Liegerad-Einsteiger ist die Obenlenkung vertrauter und sogar aerodynamisch günstiger. Als ergonomischer erweist sich aber in der Regel die Untenlenkung, ruhen die Arme auf den Griffen meistens in deutlich entspannterer Haltung. Die Sesselradklasse (manchmal auch Scooterbikes genannt) stellt das andere Ende der Palette dar. Kernpunkt dieser Fahrradspezies, einer Mischung aus Liege- und Normalrad, ist die aufrechte Sitzposition, wobei der Rücken durch eine gepolsterte Lehne gestützt wird. Das Tretlager ist dabei relativ niedrig angebracht, so dass man die Füße beim Anhalten schnell auf den Boden stellen kann. Dem Normalrad ähneln das "EasyGlider" von Gazelle oder das "equinox" von Riese und Müller mit sehr flachen, nach hinten geneigten Sitzrohrwinkeln. Das "Scooterbike" vom Veloladen/Used bildet den Kompromiss in der Mitte. Das Flux "V200" (und "220") oder das "Spirit" von HP Velotechnik sind stärker in Liegeradnähe positioniert, was man an dem etwas geringer als die Sitzhöhe befindlichen Tretlager (50 - 100 mm tiefer) und der Liegeradähnlichen Sitz-Schale erkennt. Bis auf die Sesselradklasse ist die Verwendung von Pedal-Schuhsystemen deutlichem Vorteil. Die Füße müssen nicht mehr oben gehalten werden sondern sind am Pedal fixiert. Außerdem verhindern sie ein Abrutschen der Füße von den Pedalen, etwa bei Bodenwellen, und sie bringen eine Kraftersparnis. Schließlich kann man die Pedale auch ziehen und damit den runden Tritt üben. Egal ob Liegerad- oder Sesselrad - die entspannte Sitzhaltung, das zügige Fahren und die panoramaartige Sichtweise werden Sie faszinieren! Zusammen genommen bedeutet es: Fahrspaß pur!

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Letzte Änderung: 17.10.2017