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Pressespiegel - Aktiv Radfahren MĂ€rz 2007

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriß aus der Zeitschrift Aktiv Radfahren, Ausgabe MĂ€rz 2007. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.

Aktiv Radfahren MĂ€rz 2007 Aktiv Radfahren MĂ€rz 2007 Aktiv Radfahren MĂ€rz 2007

LiegerÀder und Trikes im Test FLACHGELEGT

Eine kurze Testfahrt und man hĂ€lt begeistert inne: Liegeradfahren macht verflixt viel Spaß. Wir haben uns in sechs Maschinen "gelegt" und den Mann wieder Kind sein lassen…

Zweibeiner und Trikes Unsere sechs gestesteten Modelle zeigen eine gute Übersicht ĂŒber die verbreiteten Liegeradmodelle. Prinzipiell kann zwischen zweirĂ€drigen und dreirĂ€drigen LiegerĂ€dern ("Trikes") unterschieden werden. Erstere stellen das Toxy, das Jan Cordes und das Flux dar. Tendenziell bieten diese Modelle durch die höhere SitzflĂ€che einen besseren Rundumblick - und man wird in erhöhter Position auch besser gesehen, Attraktiv also fĂŒr die Stadt, aber auch fĂŒr Radreisen, die man ja nicht wirklich bloß wegen der gefahrenen Kilometer unternimmt. Vom superwendigen Stadtrad mit keinem Wendekreis und entsprechenden kleinen 20-Zoll LaufrĂ€dern (siehe Flux S600) bis hin zum prĂ€destinierten, auf leichten und unendlich langen Lauf geeichten Reiserad (siehe Jan Cordes) reicht das Spektrum. Aufgrund der liegenden oder mindestens stark zurĂŒckgelehnten Position auf dem Rad kann der Körper und im besonderen der RĂŒcken keine Fahrbahnunebenheiten durch Gewichtsverlagerung oder aus dem Sattel gehen ausgleichen. Dementsprechend kommt einem ergonomisch gĂŒnstigen, den Fahrer unterstĂŒtzenden Sitz und gegebenenfalls einer Hinterrad- und Frontfederung eine sehr berechtigte Bedeutung zu, andernfalls scheitert die Nutzung der typischen Liegeradvorteile. Gut gesessen - besser: gelegen - wir haben auf allen Sitzmöbeln, wobei wir den höchsten Grad an Bequemlichkeit dem Flux Eingelenk-Hinterbau mit DT Swiss Federbein fand unsere Zuneigung. Der ist im Übrigen in Bauart und Funktion dem Cordes - Aluhinterbau sehr Ă€hnlich. Die Federbeine beider erlauben die Anpassung an Fahrergewicht und Zuladung ĂŒber die FederhĂ€rte (Luftdruck) und die Ausfedergeschwindigkeit des Federbeins (Zugstufe). Den grĂ¶ĂŸten Federweg verzeichnet das knallorange Toxy: Sagenhafte 135 mm stehen maximal bereit, Bordsteine und andere Hindernisse smart zu ĂŒberrollen. Das funktioniert sehr gut, wobei das Kindshock 504 Stahlfederelement zuverlĂ€ssig werkelt. Der Federweg kann ĂŒbrigens in vier Positionen bei der 2007-er Toxy - Neuheit CR an der Hinterradschwinge zwischen 85 mm und 135 mm fixiert werden. Beispielhaft erwĂ€hnt sei hier einmal die enorm hohe VerarbeitungsqualitĂ€t und Detailfokussierung der LiegerĂ€der. Die SchweißnĂ€hte sind nahezu makellos, die Kette wartungsarm und GerĂ€usch dĂ€mpfend in Kunststoff-AußenhĂŒllen gefĂŒhrt, die ZĂŒge sehr schön ĂŒber kurze Arbeitswege auf der Unterseite des bulligen Zentralrahmens in eigenes angeschweißten AnschlĂ€gen gefĂŒhrt. Das Steintrike, HP Velotechniks Neuheit Scorpion FX und Hases Kettwiesel Ride AL formen das Trike-Trio, jedes von ihnen ein faszinierendes technisches Kleinod. Nur 25 Zentimeter ĂŒber dem Asphalt prescht man im Joystick-Cockpit des Steintrike voran, das zu Transportzwecken mittels Schnellspanner praktischerweise auch zerlegt werden kann! Ein echtes Highspeed (Reise-) Rad. Äußerst unkompliziert faltbar und auch sonst ein echtes Spaßagregat ist das HP Velotechnik Scorpion FX mit seinen Allround-FĂ€higkeiten. Das giftgrĂŒne Kettwiesel schließlich begeistert durch sein Differentialgetriebe und dynamische Go-Cart-Fahreigenschaften. Zu den sehr positiven Testurteilen sei gesagt, dass sie nicht etwa loser Lobhudelei, sondern vielmehr aus sachlicher Überlegung der fĂŒnfköpfigen Testteam-Gruppe entstanden sind. Dazu muss gesagt werden, dass man im Allgemeinen sehr viel von TestrĂ€dern dieser Preisklasse und von LiegerĂ€dern im Besonderen erwarten darf. Die oft den erfahrenen und emsigen HĂ€nden von Spezialisten entstammen, deren Enthusiasmus auf der Suche nach innovativen technischen Lösungen nicht von allzu marktwirtschaftlichen Überlegungen durchkreuzt wird. Das Motto dieses Tests ist uns durchaus bewusst: Keines dieser RĂ€der kauft man mal eben so im Vorbeigehen, dazu ist die Investition schlicht zu hoch. Bezahlt wird in allen FĂ€llen eine exklusive, hĂ€ufig StĂŒckzahl-begrenzte Fahrmaschine, die in allen FĂ€llen ĂŒber ein Baukastensystem entsteht - auch das bedingt mitunter den entsprechenden Mehrpreis. Wir hoffen aber dennoch, Ihr Interesse am lohnenden Thema Liegerad geweckt zu haben. (Florian Storch)

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Letzte Änderung: 20.05.2012