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Pressespiegel - F.R. 23.07.2005 (1.Teil) und 01.08.2005 (2. Teil)

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Die folgenden Texte sind Ausrisse aus der Frankfurter Rundschau, Ausgabe 23.07.2005 und Ausgabe 01.08.2005. Wir empfehlen für die komplette Lektüre die Originalhefte beim Verlag anzufordern.

header  F.R.  23.07.2005

1. Teil:

Radeln in der Waagerechten

20 Leser können bei der FR-Ferienaktion die Firma HP Velotechnik in Kriftel besuchen und neue Liegeräder testen

Von Barbara Helfrich

KRIFTEL - 22. JULI - Die Füße stochern suchend nach unten ins Leere, finden die Pedale nicht. Der Rücken reckt sich gerade nach oben, lässt die Lehne unberührt hinter sich. Wer zum ersten Mal auf ein Liegerad steigt, muss alte Gewohnheiten hinter sich lassen. Doch das geht schnell. Treten die Beine erst einmal nach vorne, liegt der Körper entspannt im bequemen Sattel, geht es schon nach ein paar Minuten flink voran. Bei der Ferienaktion der Frankfurter Rundschau am Freitag, 29. Juli, können das 20 Leser bei einer kurzen Tour selbst ausprobieren.

Einsteiger brauchen meist nur ein paar Minuten, um sich auf dem Liegerad sicher zu fühlen, sagt Paul Hollants, der mit seinem Partner Daniel Pulvermüller seit zwölf Jahren die Firma HP Velotechnik betreibt. Drei bis vier Wochen dauere es, bis sich auch die Muskulatur dem neuen Fahrgefühl angepasst hat.

Paul auf GHP  F.R.  23.07.2005 Wer mit dem Liegerad unterwegs ist, zieht neugierige Blicke auf sich. Für Hollants ist das ein Pluspunkt in Sachen Sicherheit. Denn wer auffällt, werde auch von Autos nicht so leicht übersehen. Dass Liegeradfahrer zudem mit den Autofahrern auf Augenhöhe sind, erleichtere die Verständigung. Hollants, der schon als Jugendlicher erfolgreich Liegeräder konzipiert hat, verbucht noch weiter Pluspunkte für das Radeln im Liegen. Der Luftwiderstand sei geringer als bei herkömmlichen Drahteseln, Sitzfleisch, Schultern und Handgelenke würden entlastet. Auf Reisen genieße man einen "Panoramablick" und könne vier große Taschen transportieren, ohne ins Schwanken zu kommen.

Die ersten Liegeräder wurden um 1890 gebaut. Danach seien sie sehr populär gewesen, so Hollants. Mitte der 30er aber seien sie vom Radrennen ausgeschlossen worden. "Weil sie so schnell waren." Anfang der 70er wurde die Technik wiederentdeckt, auf die Hollants und sein Kompagnon schwören. Sie produzieren Liegeräder in unterschiedlicher Ausführung.

Das Modell Spirit hat noch am meisten gemein mit seiner aufrechten Konkurrenz. "Ein Genussrad für den Stadtverkehr", so Hollants. Wesentlich tiefer in die Waagerechte rutschen Radler auf den anderen Modellen der Firma Velotechnik, die GrassHopper, Street Machine und Speedmachine heißen. Prototypen werden in Kriftel am Computer konstruiert.

Etwa 700 Liegeräder werden pro Jahr in der Werkstatt direkt neben den Schwarzbachhallen produziert und über Fachhändler verkauft. Dabei ist jedes Stück ein Unikat, bei dem Farbe, Schaltung, Bremsen und Ausstattung den Kundenwünschen entsprechen. Die Alurahmen werden in Taiwan gefertigt und in Usingen lackiert. In Kriftel werden die Räder nach dem Baukastensystem montiert. Die Firma hat 13 Mitarbeiter, drunter drei Auszubildende. Für 1.290 Euro ist das günstigste Liegerad zu haben, nach oben gibt es beim Preis und bei der Ausstattung keine Grenzen. Gekauft würden auch Räder für 5.000 Euro, so Hollants, der Durchschnittspreis liege bei 2.500 Euro.

Die Teilnehmer der FR-Aktion haben auch Gelegenheit, das neue Produkt der Firma zu testen, das in diesen Wochen auf Messen präsentiert wird: ein Dreirad, das sich fährt wie eine Kreuzung aus Liegerad und Cart. "Es hat eine ganz andere Kurvendynamik und ist auch für sportliche Fahrer mit leichten Behinderungen gedacht", sagt Hollants. Auch Radler mit Gleichgewichtsstörungen seien darauf sicher. Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine dreht ab 16 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Schwimmbad Runden auf den Liegerädern und startet danach zu einer kurzen Tour.

Während dessen wird die zweite Gruppe durch die Werkstatt geführt. Zwischen unlackierten Rahmen, die an der Decke hängen, und zahllosen Kisten mit Einzelteilen erfahren sie dort, wie die Liegeräder montiert werden. Für sie beginnt die Runde auf den Rädern, wenn die erste Gruppe zurück ist und sich in der Firma informiert. Mitmachen können Jugendliche und Erwachsene, die mindestens 1,68 Meter groß sind, denn für kleinere Radler sind die Liegeräder nicht ausgelegt. Damit sie Lenker und Sattel vorab einstellen kann, bittet die Firma Velotechnik die FR-Leser, ihre Körpergröße anzugeben.

header  F.R.  01.08.2005

2. Teil:

Nach erstem Wackeln läuft´s im Liegen

FR-Leser staunen über ein ungewöhnliches Radfahrgefühl

Von Birgit Weyel

Ein völlig neues Fahrgefühl haben Fr-Leser beim Besuch der Krifteler Fahrrad-Manufaktur PH Velotechnik kennengelernt. Die Teilnehmer der FR-Aktion "Ferien zu Hause" probierten mehrere der dort produzierten Liegeräder aus.

Kriftel - 31.Juli - "Vorsicht, vorsicht", ruft Elfriede Zink den im Weg stehenden Fußgängern zu, als sie mit ihrem Liegerad um die Ecke kommt. Das Lenken ist am Anfang noch recht ungewohnt, und so hat auch die geübte Radlerin gewisse Schwierigkeiten, den Parkplatz hinter den Schwarzbachhallen anzusteuern. Dort treffen sich rund 15 Leser der Frankfurter Rundschau zur Probefahrt, nachdem sie zuvor in der Werkstatt von HP Velotechnik um die Ecke mit einem Liegerad ausgestattet worden sind.

Nicht jedem fällt das Anfahren mit dem ungewöhnlichen Vehikel leicht. "Den Kopf frei machen, locken im Bauch bleiben und dann kräftig lostreten", rät Paul Hollants, Chef von HP Velotechnik. Wer dennoch beim ersten Versuch ins Wackeln kommt, den schieben Hollants oder Thomas Dannenmann, zuständig für den Vertrieb bei HP, ein paar Meter an. Und dann läuft´s. Schon nach wenigen Minuten drehen die Männer und Frauen locker ihre Runden um den Parkplatz, ein Lächeln auf dem Gesicht.

"Das ist ein völlig anderes Fahrgefühl, man muss es ganz neu lernen", sagt Elfriede Zink nach ihrer ersten Probefahrt. Dennoch ist sie sehr von dem Liegerad angetan. "Sehr bequem, der Schulterbereich ist völlig entspannt", staunt die Hofheimerin.

Die Bequemlichkeit der Liegeräder rühmt auch Michael Woter, der schon seit fünf Jahren eine "Street Machine" der Krifteler Fahrradherstellers fährt. "Man steigt nach 150 Kilometern vom Rad, und es tut einem nichts weh", berichtet er. Nach Kriftel ist der Neu-Anspacher gekommen, um das neu entwickelte dreirädrige Liegerad auszuprobieren. "Beim Dreirad kulminiert die Bequemlichkeit, weil man nicht ans Gleichgewicht denken muss", schwärmt er, noch bevor er es ausprobiert hat.

Dreirad für ältere Herren

Mit seinen mehr als 80 Jahren bietet sich auch für Rolf Barthe das Dreirad an. "Das ist richtig gut für ältere Herrn", stellt er hinterher fest. "Ich bin überrascht, wie leicht man aufsitzen und absteigen kann." Paul Hollants verrät ihm, das es sich bei dem Modell, das vorne zwei Räder hat, um einen Prototyp handelt, mit dem bisher keine firmenfremde Person gefahren ist. Demnächst wird es auf der Messe Euro-Bike erstmals vorgestellt.

Probleme mit dem Rücken haben für Helmut Ball den Ausschlag gegeben, an der FR-Aktion teilzunehmen. "Es ist sicher eine gute Idee, so ein Rad mal als Alternative kennen zu lernen", sagt der Leser. Allerdings müsse man ein Liegerad sicher längere Zeit Probe fahren, ob endgültig sagen zu können, ob es für den Rücken geeignet ist.

Uta Liebefrau und ihr Mann Dirk haben beide das Modell "Spirit" ausgewählt, das noch am ehesten an ein normales Fahrrad erinnert, da der Lenker relativ weit oben liegt. Als Krifteler, die "direkt und die Ecke" wohnen, haben sie schon häufig die HP-Räder an sich vorbei fahren sehen. Da war die Neugierde auf das Fahrgefühl inzwischen schon recht groß. "Ich kann mir vorstellen, dass man die Kraft sehr gut einsetzen kann und gut einen Berg hinaufkommt", sagt Uta Liebefrau nach wenigen Metern. Ein Modell, wo der Lenker in Höhe des Gesäßes angebracht ist, erscheint ihr allerdings viel zu wackelig.

Fahrradrahmen aus Taiwan

Töchterchen Lena (6) und Sohn Nils (3) ist das alles ziemlich egal. Sie begleiten die noch ungeübten Radler ganz routiniert auf Roller und Laufrädchen und haben sichtlich Spaß dabei.

Als ein heftiger Schauer die Testfahrten der Radler vorzeitig beendet, haben alle noch Gelegenheit, die Werkstatt zu besichtigen. Dort werden die Räder nach Kundenwünschen individuell zusammengebaut. Die Rahmen lässt HP Velotechnik in Taiwan produzieren.

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Letzte Änderung: 20.05.2012