Agence Future Reisetagebuch 3.5: Afrika - Kayes
Wir überquerten die Grenze vom Senegal nach Mali am frühen Morgen. Man stempelte und kritzelte in unsere Pässe, und wir stießen auf die erste unbefestigte Straße unserer Reise. Wir waren zuerst begeistert, es sah nicht so schlimm aus. Aber als der Tag verging, merkten wir, wie langsam unser Fortschritt war, und wie niedrig unsere Wasservorräte wurden. Wir schafften es so gerade nach Kayes.
Die erste Nacht in Kayes blieben wir in einem chinesischen Bar-Restaurant. Hier trafen wir einen Mann, der an den neuen Stromleitungen vom Manantalidamm nach Senegal arbeitete. Die Bedeutung seiner Arbeit für die Zukunft der Region war ihm nicht entgangen.
Die nächsten Tage verbrachten wir bei Radio Rurale de Kayes (RRK). Die private Radiostation ist ein warmer und einladender Ort. Wir waren dort von unserem belgischen Interviewpartner von PANOS hingeschickt worden. Das Einkommen von RRK stammt zum großen Teil aus den Gästeräumen im zweiten Stock des alten Kolonialhauses, in dem es untergebracht ist. Die Radiostation besaß ein eigenes Notsromaggregat, was bedeutet, daß seine elektrische Versorgung, wie beim Krankenhaus, weniger oft unterbrochen ist als die von jedem anderen Ort in Kayes. Wir sprachen mit dem Leiter der Radiostation, mit einigen der Moderatoren und dem Wächter, als wir dort filmten.
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