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Agence Future Logo 1.3: Ägypten - Dahab

Dahab war einst das wohlgehütete Geheimnis der Tiefseetaucher, heute zieht die Stadt viele Touristen an: Taucher genauso wie Goa-Hippies, die einige der Baba Cools aus dem mittleren Osten ermutigten, sich hier niederzulassen.

Internetcafes auch in Dahab Die Stadt beginnt, wie jede andere ägyptische Niederlassung im Sinai, mit einer Reihe von Gebäuden, halbfertige Häuser und Häuserzüge, nicht gerade ein schöner Anblick. Dann, kurz bevor man den Strand erreicht, gibt es eine Straße mit Souvenir-Shops, wo Kleidung, Schmuck, Parfum, Süßigkeiten, Karten oder echte englische Schokolade an die Horden von Touristen verkauft werden, die jeden Sommer kommen.

"Hálló? Willkommen!", "Hálloo! Gutes Fahrrad! Gut.", "Hallo, hállo! Halt! Gutes Fahrrad. Willkommen!" Der Willkommensattacke der Geschäftsbesitzer und ihrer Angestellten folgte kurz darauf das Schreien, Grüßen und Rufen der ägyptischen Kellner in den Strandrestaurants.

In Kairo hatten die Street Machines viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, und wir waren bei jeder Begegnung Willkommen geheißen worden, sogar von vielen zufälligen Passanten auf der Straße. Vor den Pyramiden waren Kinder hinter uns hergelaufen, die Soldaten hatten breit gelächelt und ein alter Mann, der traditionelle Kleidung trug, hatte sich auf mein Fahrrad gesetzt, konnte aber nicht damit fahren.

Bunte Farbkonstraste nach der monotonen Wüste Nichts von alledem hatte uns auf die Art von Aufmerksamkeit vorbereitet, die uns erwartete, als wir geradewegs durch das Touristenzentrum von Dahab fuhren. Es waren jede Menge Menschen dort, entweder Touristen oder Ägypter, die nach solchen Ausschau hielten, und jeder einzelne Mensch, der uns sah, folgte uns mit den Augen, die meisten riefen uns etwas zu. "Hallo! Fahrrad! Wo kommt Ihr her?" Willkommen."

Wir hielten nur zweimal an, und jedesmal stürzten sich die Leute auf uns wie die Fliegen auf frischen Kameldung. Die Unterkunft, die uns unser Mann in Kairo empfohlen hatte, konnten wir nicht finden. Als wir denn das Ende der "Promenade" erreicht hatten, machte sich Bram auf die Suche, und ich blieb zurück in der Gesellschaft einiger Kinder, die die ganze Zeit hinter uns geblieben waren auf ihren kleinen aufrechten und bremsenlosen Fahrrädern.

Es gab nur zwei Möglichkeiten, über die hektische Promenade zurückfahren und wieder Willkommen geheißen werden oder in die kleineren Straßen hier am äußeren Ende der Stadt abbiegen. Wir wählten die zweite Möglichkeit, und an der nächsten Unterkunft, an der wir vorbeikamen, der Dahab Divers Lodge, erkundigten wir uns noch einmal. Die Erklärung, die man uns gab, war sehr ausführlich und hilfreich, die Fragen über unsere Fahrräder so ernsthaft und freundlich, daß wir den Platz sofort mochten und nach einer sicheren Unterkunft für unsere Fahrräder fragten.

Man sagte uns in nicht unbestimmten Ton, daß wir unsere Räder nicht mit in ein Zimmer nehmen könnten, daß wir sie aber bei den Tauchsachen mit lagern könnten, die dem Manager sehr am Herzen lagen, und die daher immer sehr sicher untergebracht waren. Trotz der - für Dahab - hohen Zimmerpreise, waren wir sofort überzeugt. Wir waren müde und wußten, das wir uns noch nicht ganz an das Leben auf der Straße gewöhnt hatten. Die Maschinen sicher unterzubringen hatte Priorität, und man hatte uns gesagt, daß Dahab der wahrscheinlich gefährlichste Abschnitt auf unserer Reise war. Wir fanden, daß wir einen dringend benötigten sicheren Hafen gefunden hatten - unter deutschem Management, genau wie die Fahrradhersteller, das mußte einfach richtig sein.

Als Bram diesen Abend die große Beule bemerkte, die ich mir unten am Rücken geholte hatte, waren wir sehr besorgt. Wir beschlossen, daß die einzig gute Sache das Schwimmen sei, und es gab genug Meer, um dies zu tun. Trotzdem kombinierten wir den zweiten Tag, den wir mit Schnorcheln verbrachten, mit einem unbepackten off-road Ausflug für die Fahrräder.

Schon wieder bergauf! Der Weg hoch zum berühmten "Blue Hole", wo wir schwimmen wollten, war ein unbefestigter Weg, den viele Jeeps und Pick-Ups geschaffen hatten, mit denen man Taucher zu zwei großartigen (und offensichtlich gefährlichen) Tauchplätzen brachte. Die schweren Maschinen, die man für den Bau der neuen Touristenkomplexe entlang der Küste benötigt, hinterlassen ihre Spuren auf der sandigen Oberfläche.

Das ungeschützte Land auf der ersten Hälfte der zehn Kilometer konfrontierte uns während der Fahrt erneut mit unangenehmen Gegenwind. Ich glaubte, daß ich nirgendwo ankommen würde, da wir wirklich schwer vorwärts kamen. Wie Bram hilfreich bemerkte, fuhr ich nicht schnell genug, um durch den Kies und den Sand durchfahren zu können. Ich war dauernd gezwungen, anzuhalten. Schließlich wurde die Straße ein wenig befestigter, und obwohl sie uneben war, konnte man darauf fahren.

Entspannt und ausgeruht vom Schwimmen, und mit einem weiteren Mahl aus Bohnen und Brot sowie leckerem Pfefferminztee im Bauch, fuhren wir mit beginnendem Sonnenuntergang zurück. Es war sehr schön, der Wind schob uns an, und was auf dem Hinweg ein Kampf gewesen war, war auf dem Rückweg ein Vergnügen. Die Federung des Fahrrades arbeitet sehr gut, sie bietet Stabilität und Komfort, sogar auf so holprigen Straßen wie dieser. Trotzdem war es großartig, wieder auf einer geteerten Straße zu fahren, als wir in die Stadt zurückkamen. Die Leichtigkeit, mit der wir dahin fuhren, machte ein für alle Mal klar, warum diese Räder Street Machines heißen.

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Letzte Änderung: 20.05.2012