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Press room - HofheimerZeitung

HP Velotechnik in the news: the following text is an excerpt from the German magazine Hofheimer Zeitung, issue 21/07/2001. We recommend to order the complete magazine from the publishing house to read the whole story.

Agence Future: the mission

Agence Future

Mit dem Liegerad um die Welt

Kriftel (gg) - "Die Expeditionsroute rund um die Welt wird bestimmt durch unsere Suche nach Geschichten über die Zukunft und bringt uns in 12 Etappen durch mehr als 30 Länder.

Für die Felduntersuchung werden wir zwei Jahre unterwegs sein", so heißt es im Reisetagebuch von Agence Future. Agence Future, das sind zwei holländische Studenten, die in London leben aber für die Uni Brüssel eine Feldforschungsarbeit durchführen.

Dabei werden sie überall in der Welt Interviews zum Thema "Zukunft und wie die Menschen sie einschätzen" mit Experten und Normalbürgern führen. Maya van Leemput promovierte bereits in der Soziologie und ist bei der Expedition mehr für die Forschung, Kunststudent Bram Goots mehr für die Reisedokumentation zuständig.

Auf ihrer Expedition werden die beiden mit allen Verkehrsmitteln reisen, hauptsächlich jedoch mit ihrer eigenen Muskelkraft auf Liegerädern. Soweit so klar, aber was ist ein Liegerad? Und warum es für solche Expedition auswählen? Liegeräder gibt es schon seit 100 Jahren, erklärte dazu Konstrukteur Paul Hollants von der Krifteler Firma HP Velotechnik, der Bram Goots vor einem Jahr in einem Londoner Fahrradladen kennenlernte.

In den 30er Jahren habe jedoch der Fahrradverband die Liegeräder auf den Index gesetzt, weil sie den Veranstaltern von Rennen zu schnell und zu gefährlich erschienen seien.

Supported by Paul Hollants and Daniel Pulvermüller from HP Velotechnik

In den 80er Jahren seien die Räder dann wieder auf dem Markt aufgetaucht, als man festgestellt habe, dass gut 80 Prozent von Fahrradunfällen in Kopfverletzungen münden würden. Diese Gefahr sei bei den Liegerädern kaum vorhanden, da die Fahrer mit den Füßen voran strampeln, dazu komme noch, dass man nicht so tief falls. Liegeräder seien sehr komfortabel, da sich das Gewicht besser verteilen könne und nicht wie bei konventionellen Rädern zu sehr auf den Handgelenken ruhe, dazu könnten die Expeditionsteilnehmer viel mehr Gepäck mitnehmen, etwa 25 Kilogramm.

Für Hollants und seine Firma sei die Expedition ein tolles Feedback darüber wie ihre Räder eine solche Tour aushielten und wie die Resonanz in allen Herren Länder auf die ungewöhnlichen Vehikel ausfalle. Nach einer ersten Testfahrt durch Ägypten und die Wüste Sinai sind die beiden Piloten vergangenen Donnerstag via einem Besuch der Expo in Kriftel gelandet und haben die Räder einem letzten Check unterzogen. Die Räder hätten sich gut gehalten in der Wüste, freuten sich die Reisenden. Die Art der Fortbewegung hätte gleich Kontakte zu den Leuten ermöglicht, die neugierig auf das Liegeradgefühl gewesen seien. "So haben wir tolle Interviews führen können", lachte Maya van Leemput. Ein Hotelier in Dahab erwarte von der Zukunft, dass sie ihm die große Liebe beschere, andere, wie die Beduinen in der Wüste, schauten eher mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Probleme mit dem Sesshaftprogramm der Regierung so wie der Überschwemmung mit westlichen Designerdrogen würden ihre Zukunft verunsichern.

Ihre Forschung und Erlebnisse würden noch während der Reise im Internet dokumentiert, erklärte Maya van Leemput. Am Fahrrad befinde sich ein kleiner Dynamo, der eine mitgeführte Batterie speise. Daraus ziehe sie den Strom für ihr Laptop und für das Telefon. So hätten sie ein "hppc" - ein human powered personal computer - entwickelt. Allerdings müsse man dafür auch zwei Tage strampeln, auf kurze Strecken sei die Stromproduktion nicht ausreichend.

Die Station nach einer Europa-Durchquerung wird der afrikanische Kontinent sein, dann geht es weiter nach Indien. Nachzulesen sind die Forschungen unter www.agencefuture.org oder auf www.hpvelotechnik.com.

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Last changed: May 20, 2012