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Press room - Kölner Stadtanzeiger, August 6th, 1998

HP Velotechnik in the news: the following text is an excerpt from the German newspaper Kölner Stadtanzeiger as published on August 6th, 1998. We recommend to order the complete newspaper from the publishing house to read the whole story.

Auf dem Liegerad durch Stadt und Land

Das Modell Wavey ist preiswert für Anfänger

von Peter Barzel

KSA Wavey

Komfort wird auch beim Fahrradfahren immer wichtiger. Damit wächst auch das ernsthafte Interesse und die Lust an Liegerädern. Noch hält der Preis ab etwa 3500 Mark vom Kauf zurück, auch wenn man dafür dann auf einem hervorragend ausgestatteten Fahrrad durch die Lande rollen kann.

Liegerad-Entwickler Klaus Schröder in Bergisch Gladbach hatte sich deshalb zum Ziel gesetzt, ein Liegerad zu konstruieren, das in der Stadt und auf Touren gefahren werden kann und dessen Preis im Bereich eines höherwertigen Trekkingrades liegt. Ergebnis ist das Kurzliegerad Wavey, das vom Liegerad-Hersteller HP Velotechnik (Tel. 0 61 92/4 10 10 / Fax 91 02 18) produziert und vertrieben wird. Es kostet in der Basisversion 1795 Mark. Für Schutzbleche, Beleuchtung und Gepäckträger muß man noch mal etwa 200 Mark rechnen, für die praktische, abschließbare Gepäckbox (30l) ebenfalls 200 Mark.

Anders als bei den meisten Liegerädern, bei denen zur Längenanpassung das Tretlager verschoben wird und dann die Kettenlänge angepaßt werden muß, kann beim Wavey der Sitz einfach und schnell verschoben werden. Damit können Personen verschiedener Größe das Wavey auch wechselweise nutzen. Kleinere, unter 1,70 Meter haben allerdings wegen des ansteigenden Rahmenrohres Schwierigkeit, sich im Stand bequem abzustützen, und sitzen sehr dicht hinter dem Lenker. So einfach wie die Länge läßt sich auch die Sitzneigung verstellen. Aufrecht fahren mit guter Rundumsicht in der Stadt, mehr liegend und schnell fahren auf der Tour. Dabei ist das Fahrverhalten des Wavey gutmütig, auch bei langsamer Fahrt. Trotzdem geht es sportlich und schnell, wenn man möchte.

Die Sachs-3X7-Schaltung ist bei den 20"-Rädern die beste Lösung. Die V-Brakes von Tekko packen gut zu. Mit 15,7 Kilogramm ist es für ein Liegerad nicht schwer. Auf holprigen Strecken haben wir eine Federung schon vermißt, die sich aber in Preis und Gewicht niederschlagen würde. Für 200 Mark Aufpreis erhält man das Wavey mit einer sehr gut ansprechenden Federgabel von Ballistic, die einen guten Teil der Stöße wegnimmt. Um eine bessere Abstützung im Lendenwirbelbereich zu erhalten, könnte das Sitzkissen weiter zurück unter der Rücklehne plaziert sein. Das hat auch der Hersteller erkannt. Ab sofort ist solch ein Sitz lieferbar.

Wavey mit Streamer Gegen Regen kann man sich mit der Frontverkleidung Streamer (HP Velotechnik, 650 Mark) schützen, die auch an andere Kurzlieger paßt.

Informationen über Liegeräder gibt es im Buch "Das Liegerad" von Gunnar Fehlau (Delius-Klasing) und bei der Liegeraddatei, Andreas Pooch, Heidestraße 8, 53840 Troisdorf.


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Last changed: February 01, 2008