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Pressespiegel - abfahren 01/00

HP Velotechnik in the news: the following text is an excerpt from the German magazine abfahren, issue 01/00. We recommend to order the complete magazine from the publishing house to read the whole story.

Wavey getestet in der abfahren Wavey getestet in der abfahren Wavey getestet in der abfahren

Räder, die aus dem Rahmen fallen

Es spricht vieles dafür, dass auch die Velos der Zukunft über nicht mehr als zwei Räder verfügen - die allerdings könnten kleiner sein. Und was sie zusammenhält, dürfte für den Rahmenbau ein großer Schritt nach vorne sein. Equinox, Wavey und das verbesserte Flux V-200: drei City - Bikes für die Stadt von heute und von morgen.

Paul Hollants von HP Velotechnik beim Liegeradseminar Entspanntes Gleiten durch die Asphaltdschungel des 21. Jahrhunderts - das propagiert auch Paul Hollants, Mitinhaber von HP Velotechnik. Seine Firma ist spezialisiert auf die Herstellung und den Vertrieb von Liegerädern - und zu dieser Kategorie zählt das Wavey in der Tat. Schon taucht die obligatorische Frage auf: Liegeräder, das sind doch diese gewöhnungsbedürftigen Exoten, damit soll man sich in die Rushhour stürzen? Genau, meint Hollants, das Wavey sei konzipiert, um "einfach lässig durch die Stadt zu radeln". Es sei ein modernes Verkehrsmittel, das Spaß mache. Auch beim Ausflug ins Grüne.

Waveys Rahmen fällt wahrlich aus dem Rahmen. Es ist ein geschwungenes Gestänge aus Chrommolybdän, an dessen vorderster Position das Tretlager sitzt. Eine kompakte Konstruktion, die das Modell als so genanntes kurzes Liegerad ausweist (Gesamtlänge 168 Zentimeter). Die damit verbundene citygerechte Wendigkeit wird durch die 20-Zoll-Laufräder kongenial ergänzt.

So macht der Einkauf gleich doppelt Spaß Für Komfort sorgen Sitz und Lenkerposition. Die Sitzgelegenheit: großflächig, anatomisch geformt, in der Starrgabel - Version 58 bis 65 Zentimeter über dem Boden gelagert und mit einer luftdurchlässigen und im Winkel verstellbaren Lehne versehen. Normal oder über Norm große Menschen können bequem sowohl das Tretlager erreichen als auch die Beine auf dem Untergrund aufsetzen. Auch beim Wavey werden wir mit einem hohen Lenker konfrontiert - wie beim Equinox verhilft er zum freien Blick aufs Verkehrsgeschehen. Was ja bei herkömmlichen Liegerädern nicht unbedingt der Fall ist.

Trotzdem hat man sich auf einem Wavey umzustellen: Die Art des Tretens - nach vorne statt nach unten - ist halt etwas anders. »Innerhalb einer Stunde gewöhnt man sich daran«, meint jedoch Paul Hollants. Und nach zwei Wochen Training stehe man mit dem Wavey auf Du und Du. Bis dahin wird man auch die vielen durchdachten Details bemerkt haben. Zum Beispiel die Spezialmuffe am Lenker, die den besonders belasteten Steuerkopfbereich absichert, oder die Führung der Kette in reibungsarmen Teflonhüllen (beugt Verschmutzungen vor).

Das Wavey ist serienmäßig mit Cantileverbremsen und der Ketten - Naben - Kombinationsschaltung "3 x 7" ausgerüstet, eine Federgabel gehört zu den Optionen, und als Zubehör werden Kofferräume ebenso wie Verkleidungen angeboten. (...)

Helmut Dachale

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Last changed: February 01, 2008