|
Pressespiegel - abfahren 1/2002
HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriss aus der Zeitschrift Fahrrad, Ausgabe 1/2002. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.
Voll Speed - das sportliche Liegerad
Schnell fahren möchten viele, aber wenn die Sturm-und-Drang Jahre hinter einem liegen, kann einem der nach vorne gebeugte Spaß auf dem Rennrad schnell vergehen: Rücken und Nacken machen Beschwerden. Schnelles Fahren und komfortables Sitzen kombiniert die Speedmachine von HP Velotechnik. Das neue Modell des erfolgreichsten deutschen Liegeradherstellers ist mit 43 Zentimetern Sitzhöhe knapp 20 Zentimeter tiefer gelegt als der Kurzlieger Street Machine GT, der als Maßstab bei Alltags- und Reiseliegern gilt.
Ds ergibt eine bessere Aerodynamik und eine größere Tretlagerüberhöhung (23 statt 10 Zentimeter) zum Sitz.
Mehr Tretlagerüberhöhung bedeutet schnelleres Fahren. Für Speed sorgen auch Rennradreifen. Komfort bringt die Vollfederung, vorne mit der leichten und modernen, ins Steuerrohr integrierten Concept-Federung mit 50 Millimeter Federweg. Tauglich für den Straßenverkehr wird die Speedmachine mit Lichtanlage, Schutzblechen, Ständer und Gepäckträger.
Gelenkt wird oben, entweder mit dem für schmalere Fahrer bequemeren Deichsellenker oder mit dem nach vorne geschwungenen Aerolenker. Wichtig für den Komfort: die richtige Einstellung von Lenker und Tretlager-Ausleger zu Anpassung an die Körpergröße (1,62 - 2 Meter) sowie die passende Sitzneigung. verschiedene Schaltungsvarianten sind möglich. Kettenführung und Schwingengestaltung im No-Squat-Design ermöglichen kraftvolle Beschleunigen ohne Einfedern.
Hydraulische Scheibenbremsen von Magura verzögern zuverlässig und wartungsarm. 15 Kilogramm Gesamtgewicht sind für ein voll gefedertes Liegerad wenig. Die fünf Kilogramm Mehrgewicht zum nackten Rennrad machen sich kaum bemerkbar. Bei höheren Geschwindigkeiten bremst vor allem der Luftwiderstand. Mit der Speedmachine sind 30 bis 35 km/h auch für weniger Trainierte gut zu schaffen, was einem in der Basisversion 2790 Euro wert sein muss.
Peter Barzel
|