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Press room - aktiv radfahren issue 6/2003
HP Velotechnik in the news: the following text is an excerpt from the German magazine aktivRadfahren, issue 6/2003. We recommend to order the complete magazine from the publishing house to read the whole story.
Liegeräder & Scooterbikes
Entspannt und zügig ohne Sitzprobleme durch die schönsten Regionen gleiten - das macht Liegeräder nach wie vor interessant. Diese Paradedisziplin findet man nun auch in den neuen Scooterbikes. Ihr großer Vorteil: Sie lassen sich ohne Eingewöhnung fahren.
Im diesjährigen Special haben wir uns in der Liegerad-Test-Abteilung einmal die Scooterbikes vorgenommen. Diese Bezeichnung scheint sich mittlerweile als Gattungsbezeichnung etabliert zu haben. Scooterbikes, manche nennen sie aber auch Sesselräder,stellen eine Symbiose dar, bei der die Vorzüge des Liegerads mit denen der traditionellen aufrechten Velohaltung kombiniert werden. Darauf zu fahren ist deutlich rückenfreundlicher als auf einem Trekkingrad, Mountainbike oder Rennrad, bietet aber noch einen guten Überblick in der Stadt, den man auf vielen, vor allem ultratiefen, Liegerädern vermissen wird.
Weiterer Vorteil: Die chopperähnliche Lenkung hat man dirket im Griff, die kleinen Laufräder ermöglichen trotz größeren Radstandes in kompaktes und wendiges Fahrvergnügen. Natürlich sind alle Scooterbikes gefedert.
Das Equinox von riese und müller zeigt dabei den größten Sitz-Tretlagerunterschied und nähert sich auf Grund dessen schon sehr dem traditionellen Fahrrad an. Das Spirit, ein Scooterbike vom innovativen Hersteller HP Velotechnik, das Senkels easy und das in vielen Varianten erhältliche Scooter-Bike von Kynast bewegen sich schon eher auf Liegeradniveau, wobei das Spirit den geringsten Unterschied zwischen Sitz- und Tretlagerhöhe aufweist und damit am sportlichsten Auftritt. Das Giant Revive, das er aufgrund von Lieferschwierigkeiten leider nicht in den Test geschafft hatte, ist ebenfalls der komfortorientierten Equinox-Liga zuzurechnen.
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HP Velotechnik Spirit
Aufsteigen und losfahren ist keine Hexerei, trotz des für Scooterbikes relativ hohen Tretlagers. Beim unbedarften Erstfahrer kommt ein "Sportwagenfeeling" auf, sagte eine Passantin, die das Spirit spontan Probe fahren wollte. Das kommt von der promten Umsetzung der Pedaltritte in Vortrieb. denn die Sitzlehne bietet dem Becken ein gutes Widerlager. Für das flotte Vorwärtskommen ist auch eins relativ aerodynamische Sitzhaltung verantwortlich. Die Positionierung des Tretlagers über dem Vorderrad macht ein sehr kompaktes Rad (Gesamtlänge ca. 170cm) möglich. Das bringt Wendigkeit im Fahrverhalten wie auch beim Unterbringen im Fahrradkeller.
Per Drehgriffschaltung hat man den Antrieb (Sram Dual Drive) perfekt im Griff, das Schaltverhalten ist ausgezeichnet. Die Scheibenbremsen verzögern für Menschen, die diese Bremsen nicht gewöhnt sind, ausgesprochen drastisch. Bei nassem Laub, verschmutzter Fahrbahn oder in Kurven muss die Vorderradbremse sensibel gehandhabt werden. Da viel Wert gelegt wude auf Variabilität, lassen sich Neigung von Sitzpolster und Lehne sowie Entfernung zum Tretlager und teleskopisches Lenkerschaftrohr einstellen. Optionales Zubehör: Für Wetterschutz sorgt eine durchsichtige, leicht montierbare Frontschale (Streamer).
Andreas Pooch
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