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Scorpion fs

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Pressespiegel - radtouren.de Radreise-Magazin

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Radtouren.de Radreise-Magazin. Wir empfehlen für die komplette Lektüre einen Besuch der Web-Site.

Radtouren.de Radreise-Magazin

E-Trike – entspannt unterwegs auf drei Rädern
Im Test: Scorpion fs mit BionX Hilfsantrieb

Das Scorpion fs ist ein echter Hingucker. Das merken auch die Testfahrer von Radtouren.de sofort, selten kommt man bei Testfahrten so schnell ins Gespräch mit Passanten und anderen Radlern. Ein Liegerad ein Dreirad voll gefedert ... und dazu noch mit Motor! In der Kombination haben die meisten das noch nie gesehen. Nun, wir sowohl ein Liegerad-Erfahrener als auch völlige Liegerad-Neulinge können es sogar fahren und ausgiebig unter die Lupe nehmen.

Scorpion fs im Test

Die Welt aus einer neuen Perspektive wahrnehmen

30 cm überm Asphalt gleitet der Allerwerteste dahin. Aug in Aug mit vorbeilaufenden Hunden und knapp überm Auspuff der Autos sieht die Welt des Verkehrsteilnehmers auf dem Liegedreirad doch zunächst sehr ungewöhnlich aus. Spätestens beim ersten Autofahrer, der aus der Seitenstraße kommend erst bremst, als er den munter flatternden Warnwimpel sieht, wird klar, dass man hier besonders vorausschauend fahren muss. Denn die Füße sind bereits 2 Meter vor dem Wimpel unter Umständen in den Aktionsradius des Pkw eingedrungen. Hat man sich diesen Situation vor Augen geführt und seine Fahrweise auf befahrenen Straßen angepasst, bekommt man sehr schnell einen Eindruck vom Fahrspaß, den man die entsprechend ausgebildeten Muskeln vorausgesetzt mit dem Trike haben kann.

Scorpion fs im Test

Stufe 4

Noch ersetzt die Stufe 4 die unausgebildeten Muskeln. Die Stufe 4, das ist der maximal zuschaltbare Rückenwind, die Anfahrt- und Bergauffahrhilfe in Form des Elektromotor-Nachrüstsatzes BionX, der unser Test-Trike Scorpion fs der Firma HP Velotechnik ziert. Der Liegerad-erfahrene Tester mag sich gerne mit Stufe 2 zufrieden geben die unerfahrenen nicht. Dafür nehmen sie dann 6 % Steigung mit gelassenem Lächeln und einem Schnitt von gut 17 km/h selbstverständlich ginge es sogar noch schneller, dann aber ohne gelassenes Lächeln. Und schaltet man bei dieser Steigung den Motor aus, ziehen bis dahin hinterherhechelnde Aufrechtradfahrer sofort triumphierend vorbei, denn dann wirds so richtig langsam.

Die elektronische Unterstützung

Das Scorpion fs bietet HP Velotechnik optional mit dem elektrischen Hinterradnabenantrieb BionX an (BionX PL250HT, 250 Watt Nominal-, 650 Watt Maximalleistung, mit einem nominalen Drehmoment von 9 Nm und einem maximalen von 32 Nm). Der getriebelose Hilfsantrieb arbeitet leise, er setzt bei der ersten Kurbelumdrehung ein und stoppt die Unterstützung beim Überschreiten der 25 km/h-Grenze. Das Scorpion wird zum Pedelec, das in Deutschland ohne Zulassung gefahren werden kann.

Scorpion fs im Test
Der Akku des BionX Hilfsantriebs ist gut versteckt und trotzdem leicht zugänglich hinter dem Sitz angebracht

In der Praxis dient der Motor perfekt als Anfahrthilfe. Auch auf eine geringe Unterstützungsstufe eingestellt, kommt man schnell vom Fleck: Eine halbe Kurbelumdrehung reicht, und der Motor arbeitet mit. Während des Geradeausfahrens im flachen Gelände ist es um die Unterstützung schnell geschehen. Wer gleichmäßig mit höherer Frequenz im Geschwindigkeitsbereich um 20 km/h pedaliert, für den arbeitet der Motor nicht. Erhöht man den Druck aufs Pedal, fließt kurzfristig wieder Motorkraft zu, jedoch nur bis 25 km/h. Dann schaltet der Antrieb wieder ab und der Fahrer ist auf sich alleine gestellt. Die Liegerad-unerfahrenen Tester finden diese Flachland-Fahrerei ganz schön anstrengend wohingegen der Erfahrene durchaus seine vom Liege-Zweirad gewohnten Geschwindigkeiten erreicht und genügend Zeit findet, noch die vielen konstruktionsbedingten Vorzüge des Scorpion zu registrieren (davon später mehr).

Anders im Anstieg: Der fortlaufend benötigte und aufgebrachte Druck aufs Pedal lässt den Motor entsprechend der gewählten Stufe schwächer oder stärker unterstützend mitarbeiten. Der Eindruck des gleichmäßigen Fahrens ist überzeugend und begeistert alle Testradler.

In Akku-Verbrauchszahlen ausgedrückt lässt sich festhalten: 25 Kilometer flach mit zwei kurzen Anstiegen kostet die Anfänger mal eben die halbe Akkuladung, wohingegen der Liegerad-Pendler seine üblichen 40 Kilometer mit nur ca. 1/5 Entladung angenehm zu gestalten vermag.

Scorpion fs im Test
Die Bedienung des BionX ist am rechten Lenkergriff angbracht und einfach zu handhaben

E-Trike für die Reise?

Kann man das E-Trike für die Reise nutzen? Man kann mit Einschränkungen. Im Gegensatz z. B. zum zweirädrigen Liegerad Street Machine GT von HP Velotechnik ist am Scorpion nur Platz für einen Gepäckträger und somit zwei Taschen und einen querliegenden Sack (mögliche Zuladung: 25 kg). Wer mehr benötigt, beispielsweise weil er mit Zelt und Kocher etc. unterwegs ist, müsste auf einen Anhänger zurückgreifen. Empfohlen wird ein Mehrspuranhänger, der mittels einer speziell angefertigten Weberkupplung auch bei montiertem Gepäckträger befestigt werden kann.

Die Liegrad-unerfahrenen Tester möchten sich nicht vorstellen, das schwere Trike zusammen mit Gepäck ohne den Hilfsmotor einen Anstieg hinaufzubewegen. Mit Motor steht der Bewältigung von Steigung mit Gepäck nichts im Weg außer vielleicht ein leerer Akku. Der kann jedoch auch während der Fahrt geladen werden (Rekuperation), bremst die Fahrt dann allerdings auch spürbar ab, und Sinn macht die Nutzung des Motors als Generator nur bei Geschwindigkeiten ab 20 km/h.

Noch ein Pluspunkt des Scorpion fs es lässt sich ohne Hilfsmittel und mit nur wenigen Handgriffen falten und auf ein praktikables Packmaß reduzieren sofern man auch die Laufräder ausbaut passt es sogar in den Kofferraum eines Kleinwagens. Die Anfahrt zum Startort der Reise kann somit entspannt in Angriff genommen werden.

Scorpion fs im Test
25 Kilo Zuladung verkraftet der Gepäckträger des Scorpion fs

Entspanntes Fahren mit viel Aussicht

Einmalig entspannt ist die Sitzhaltung auf dem Scorpion: Die Hände locker an der Seite, Nacken, Schultern und Arme relaxen dafür braucht man noch nicht mal die optional erhältliche Nackenstütze. Die Federung bügelt Stöße ausreichend weg, so dass auch der Rücken nicht leiden muss. In der genannten Nackenstütze kommen diese jedoch spürbar an, sodass man den Kopf während der Fahrt nicht anlehnen möchte, die Kosten dafür kann man sich also nach Meinung der Tester sparen. Die Bremsen verzögern sehr zuverlässig und gut dosierbar, dank des tiefen Schwerpunkts und des langen Radstands hat man das Trike bei jedem Bremsmanöver gut im Griff. Am Testrad werden die beiden Scheibenbremsen vorne mit der rechten, die V-Brake am Hinterrad mit der linken Hand bedient. Alternativ werden die Vorderräder einzeln angesteuert, so dass in Kurven gezielt das innere Rad abgebremst werden kann.

Dank der drei Räder, dem sehr guten Geradeauslauf und der entspannten Sitzposition lenkt man das Gefährt so sorgenfrei, dass man zumindest auf verkehrsarmen Straßen den Blick wesentlich häufiger, weiter und ausgiebiger von rechts nach links schweifen lässt, als man dies vom Fahrrad fahren sonst gewöhnt ist. So macht Radeln Spaß!

... doch Vorsicht in den Kurven

Ganz gleich wie bequem man auf dem Rad sitzt beim Kurven fahren heißt es aufpassen. Man muss sein Gewicht entsprechend verlagern und sich mit dem Oberkörper sehr stark in die Kurve legen, sonst hebt der äußere Reifen schnell vom Boden ab. Am besten tastet man sich auf unbefahrenen breiten Straßen an die richtige Kurvenfahrtechnik heran.

Scorpion fs im Test

Über Stock und über Stein

HP Velotechnik hat ein spezielles Federungskonzept entwickelt, das sog. No-Squat-System. Die Konstruktion verhindert das Einfedern durch Antriebskräfte und Pedalrückschlag. Ohne Kraftverlust wird die Antriebsenergie direkt umgesetzt, ohne dass der Komfort deshalb geringer wäre: Stöße werden effizient gefiltert. Auf Wunsch kommt ein Luftfederelement von DT-Swiss zum Einsatz, serienmäßig ist eine Stahlfeder verbaut, bei beiden lassen sich Dämpfung und Federung einstellen und das Fahrwerk auf die verschiedenen Gewichte und Ansprüche einstellen.

Scorpion fs im Test
Sorgt für Komfort: No-Squat-System von HP Velotechnik, hier mit DT Swiss-Luftfederelement

Besondere Beachtung verdient die Vorderradaufhängung mit McPherson-Federbeinen. Die beiden Laufräder werden mit Hilfe dieser Konstruktion schwingungsmechanisch vom restlichen Fahrzeug entkoppelt. Ein Rahmenquerträger hält die Federbeine weit außen, ein einstellbarer Dreieckslenker und wartungsfreie Lage verbindet sie mit dem Hauptrahmen. Die Vorspannung der Federn ist einstellbar.

Die Beschreibung des Mechanismus klingt so kompliziert wie die Konstruktion aussieht, das Ergebnis in der Praxis ist überzeugend: Die ungefederte Masse des Fahrzeugs ist gering (auch Gepäck wird übrigens gefedert transportiert), das Ansprechverhalten entsprechend sensibel. Die Lenkung arbeitet leichtgängig und unbeeinflusst von Brems- und Stoßeinwirkungen, der gute Geradeauslauf ermöglicht sicheres freihändiges Fahren.

Scorpion fs im Test
McPherson Federbeine bilden zusammen mit der Querlenkerkonstruktion und dem Dreieckslenker das Radaufhängungssystem

In allzu raues Gelände fährt man trotz der guten Federung mit dem Scorpion besser nicht. In der Variante mit 3x9 Shimano XT-Schaltung sitzt das untere Schaltungsröllchen in leichten Gängen extrem nah an Boden und Laufrad da darf das Gelände nicht zu uneben oder grobschottrig sein. Forst-Highways oder Feldwege mit gleichmäßigem Belag lassen sich jedoch sehr gut befahren.

Scorpion fs im Test Scorpion fs im Test
Im leichteste Gang kommt die Schaltung Reifen und Boden sehr nah (li) läuft die Kette über die kleineren Ritzel, ist der Abstand wenger besorgniserregend (re)

Ab in die Garage

Wohin mit dem Rad nach der Tour? Das Scorpion mit BionX wiegt gut 24 kg. Man trägt es deswegen und aufgrund der Größe nicht mal eben in den Keller. Vor der Tür wird man das wertvolle Gefährt auch kaum stehen lassen, daher sollte man idealerweise über eine Garage verfügen. Ob diese dann auch einen Stromanschluss bietet, ist nicht so entscheidend: Der LiMN-Akku kann mit einer Schlüsselumdrehung und einem Handgriff zum Laden aus dem Rahmen genommen werden. Ein vollständig entladener Akku ist nach ca. 3-4 Stunden wieder aufgeladen, etwas störend dabei ist der geräuschvoll arbeitende Kühl-Ventilator des Ladegeräts.

Ein Gefährt für die ganze Familie

Familienmitglieder zwischen ca. 1,62 m und 2 m Körpergröße können das Scorpion fs abwechselnd nutzen, wenn man die Rahmenvariante mit Längenverstellung gewählt hat. Es genügt dann, zwei Schnellspanner zu lockern und das Hauptrohr auszuziehen bzw. einzufahren. Die Kettenlänge passt sich dank einer Führung über mehrere Umlenkrollen automatisch an. A propos Kette: Sie wird an allen Stellen, wo man mit ihr in Kontakt kommen könnte, durch leichtgängige Kunststoffrohre geführt.

Scorpion fs im Test
Die Längenverstellung klappt mit wenigen Handgriffen

Fazit

Das E-Liegedreirad Scorpion fs ist ein Gefährt, mit dem man viel Spaß haben kann. Vor allem, wenn man in verkehrsarmen Gebieten unterwegs ist, die entsprechende Muskulatur ausgebildet hat, das nötige Kleingeld besitzt und Sight-Seeing-Touren mit wenig Gepäck unternimmt. Die gewöhnlichen Aufrechtfahrer vermissen auch nach einigen Testkilometern die gewohnte Geschwindigkeit, mokieren sich ein wenig über das Kurvenfahrverhalten und sehen vor allem den Spaßfaktor des Trikes natürlich insbesondere Dank Stufe 4. Für den Liegeradfahrer ist das Scorpion fs die natürliche Weiterentwicklung vom Liegezweirad und fortan ganz oben auf der Wunschliste angesiedelt. Einig sind sich die Tester, dass hier eine bis ins Detail perfekt durchdachte Konstruktion, hochwertige Komponenten und saubere Verarbeitung die Grundlage sind für ein Trike, das sich durch ein sehr gutes Fahrverhalten und einen tollen Komfort auszeichnet.

Cornelia Auschra

Scorpion fs im Test

Testergebnisse im Überblick

Einsatzbereich: Touren, ggf. Alltag, bevorzugt überschaubare Straßenverkehrssituationen

Pluspunkte: Ermöglicht sehr entspanntes Fahren und schont Gesäß, Nacken, Arme, Schultern, Hände. Faltbar auf ein praktikables Maß. Bietet ein ungewohntes, neuartiges Fahrrad-Fahrgefühl. Beste Noten für Fahrverhalten, Geradeauslauf, Komfort, Spurtreue dank ausgeklügelterm Radaufhängungssystem und No-Squat-Federungskonzept.

Einschränkungen: Liegerad fahren erfordert andere Muskulatur als das normale Rad fahren. Drängelgitter sind oft schwer passierbar. Fahrradwege sind ggf. zu schmal (Breite des Trike: 83 cm). Frei laufende Hunde befinden sich direkt in Gesichthöhe, die ungewohnte Sitzposition erfordert besonders vorausschauendes Fahren. Ohne Motor ist bergauf fahren (insbesondere mit Gepäck) sehr anstrengend. Unterbringung sollte bevorzugt ebenerdig erfolgen, da das Rad sehr schwer und relativ unhandlich ist. Wie bei jedem Elektrorad sollte man zusätzlich zu den hohen Anschaffungskosten die Folgekosten (Lebensdauer des Akkus laut Herstellerangaben: 800-1000 Ladezyklen) im Blick behalten.

Spezifikationen Scorpion fs (Testrad)

Rahmen Aluminium 7005T6 wärmebehandelt, Pulverbeschichtung, mit Schnellverstellung für Körpergröße zwischen 1,62 und 2 Meter
Länge: 172206 cm, Radstand 111 cm, Spurweite 78 cm, Breite 83 cm, Faltmaß: 90x83x63 cm
Federung vorne 60 mm Federweg, Federvorspannung einstellbar, austauschbare Stahlfedern und MCU-Elastomere, HP Stabilizer System
Federung hinten Luftfederelement von DT-Swiss, Federweg 80 mm
Schalthebel Shimano Dura Ace Lenkerend
Bremsen Avid Scheibenbremse BB7
Kurbelgarnitur Truvativ
Schaltwerk ShimanoXT
Elektrische Hilfsantrieb BionX PL250HT
Lichtanlage Nabendynamo SON
Reifen 20 Marathon Plus
Sitz ErgoMesh-Netzsitz
Gewicht des Testrads: ca. 24 kg (davon entfällt ca. 7 kg Mehrgewicht gegenüber der Dual Drive-Ausstattung auf den BionX-Antrieb)
Preis des Testrads: ca. 7.100 Euro
Preis Grundausstattung (u.a. ohne BionX): ca. 3.200 Euro

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Letzte Änderung: 29.05.2013