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Pressespiegel - SAZ Bike Spezial 02/2005
HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriss aus der Zeitschrift SAZ Bike Spezial, Ausgabe 02/2005. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.
Spezialräder 2006:
Wird das Besondere immer "normaler"?
Von Georg Bleicher
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Drei Räder erweitern den Horizont
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"Die richtige Entwicklung zur richtigen Zeit", so sieht Paul Hollants vom renommierten Liegeradhersteller HP Velotechnik das erste Dreirad der Firma. Kein Wunder: Der Trike-Trend ist in vollem Gange, und gerade ist mit der Firma Thorax ein Mitbewerber ausgeschieden - was allerdings zur Zeit der Entwicklung des neuen "Scorpions" noch niemand wissen konnte. "Irgendwann machten uns die Händler darauf aufmerksam, dass immer mehr Kunden nach einem Dreirad von HP Velotechnik fragten", so Hollants. Nach den Herbstmessen soll es nun zu haben sein.
Im Gegensatz zu Hases Kettwiesel ist das "Scorpion" ein Delta-Trike: zwei gelenkte Vorderräder, ein angetriebenes hinten. Die Vorteile dieser Technik: "Ein einzelnes angetriebenes Hinterrad in der Mitte ist technisch leichter zu realisieren als zwei (Differential nötig, d. Red.). Außerdem bringen zwei Vorderräder mehr Spurtreue und Kurvensicherheit. Sie verlangen aber auch nach einem höheren konstruktiven Aufwand", erklärt der Geschäftsführer von HP.
Mit dem "Scorpion" soll ein agiles, aber auch tourentaugliches Trike entstanden sein, das schon in der Standard-Version mit Federung, Scheibenbremsen und dem patentierten BodyLink-Sitz aufwartet. Er ist zweigeteilt und lässt sich in Rückenlänge, Winkel und auch der so genannten Lordosen-Stütze verstellen. Das sorgt dafür, dass man den Sattel im Kreuz-Bereich individuell auf den jeweiligen Fahrer einstellen kann. Ab 15,9 kg soll das Trike wiegen, ein sehr guter Wert für ein Delta-Konzept, der laut Hollants hauptsächlich auf den Alu-Rahmen zurückzuführen ist. Reichhaltige Zubehör-Optionen vom Gepäckträger über verschiedene Schaltungsniveaus bis hin zu Gepäckkoffern sind vorhanden. Kostenpunkt der Grundversion: ab 2490 EUR.
Nicht ganz so revolutionär die zweite Neuerung von HP: Die "Speedmachine", vor Jahren als Renner mit leichten Touren-Tendenzen konzipiert, wird zum Randonneur. Die Sitzhöhe rückte einige Zentimeter auf jetzt 48 nach oben, die Geometrie wurde zum Ruhigeren hin überarbeitet, und außerdem soll es bald auch eine Version mit indirektem Untenlenker geben - auch hier eine Reaktion auf verstärkte Kundennachfrage. Die Speedmachine ist jetzt bis 120 kg Gesamtgewicht zugelassen, und für alle HP Velotechik-Modelle gibt nun eine Freigebe für Ein- und Zweispurhänger.
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