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Pressespiegel - LEONARDO 03/2006

HP Velotechnik im Spiegel der Medien: Der folgende Text ist ein Ausriss aus der Zeitschrift LEONARDO, Ausgabe 03/2006. Wir empfehlen für die komplette Lektüre das Originalheft beim Verlag anzufordern.

 LEONARDO 03/2006

TECHNIK

Wie viele Gänge dürfens sein?

Im Jahrestakt legen die Velos an Gängen zu. Die neuste Höchstmarke leigt inzwischen bei 81. Doch weil weniger oft mehr ist, gibt's auch einen Gegentrend: Das Eingang-Velo.

Von Marius Graber

Einundachtzig Gänge hat das Liegedreirad Scorpion der Firma HP Velotechnik, das damit zurzeit punkto Veloschaltungen das Feld anführt. "Da haben wir natürlich an die Schweizer Berge gedacht", meint Daniel Pulvermüller, Maschinenbauingenieur beim deutschen Hersteller. Und merkt gleich an, dass derart viele Gänge eigentlich nur an einem Liegerad Sinn machen. Denn so kann man einerseits Berge praktisch beliebig langsam erklimmen und andererseits dank der aerodynamischen Sitzposition auch richtig auf Tempo kommen. Gleichzeitig erleben Fahrräder mit nur einem Gang - wie einst Militärvelos - eine Renaissance. Nur heißen sie heute Singlespeed. Amerikanische Velokuriere wählten sie wegen der geringen Kosten sowie des niedrigen Gewichts und machten sie populär. Hierzulande versteht sich der Singlespeed-Hype aber mitunter als Manifest wider die Technikgeilheit.

Nabenschaltung hat Zukunft
Rohloff LEONARDO 03/2006 Rohloff LEONARDO 03/2006 Demgegenüber erscheint die Achtgang-Shimano-Nabenschaltung schon fast luxuriös. Quasi als Nachfahre des guten alten Dreigängers ist sie die zurzeit am meisten eingebaute Nabenschaltung. Das geschützt im Innern der Hinterradnabe liegende Getriebe erreicht ein Schaltspektrum - die Differenz zwischen dem leichtesten und dem schnellsten Gang - von etwas über 300 %. So ist sie perfekt geeignet für den Alltagseinsatz ohne große, lange Steigungen und ohne viel Gepäck. Mit dem einfachen Drehgriff kann man schalten und walten, wann man will: Beim Fahren, beim Rollenlassen oder auch beim Stehen, zum Beispiel am Rotlicht. An Grenzen kommt die Schaltung bei etwas längeren Steigungen, mit Anhänger oder auf einer Velotour. Hier spielt die Nabenschaltung der deutschen Kleinfirma Rohloff, die nächste im Schaltungsreigen, mit ihren 14 Gängen ihre Stärke aus: Mit einem Schaltspektrum von knapp über 500 Prozent hat man die Gangauswahl eines Mountainbikes. Geschaltet wird, wann immer man will, mit einem simplen Drehgriff. Damit stellt sie für viele Alltags- und Tourenfahrer zurzeit wohl das Optimum dar, wäre da nicht der höhere Preis: Velos mit der Rohloff-Schaltung kosten schnell einmal um die 3.000 Franken.

Günstiger sind Räder mit Kettenschaltungen á 21,24,27 oder 30 Gängen. Wobei es sich bei dieser Anzahl eher um Arithmetik als um wirklich verschiedene Schaltstufen handelt. Die Gangzahlen ergeben sich aus der Multiplikation der verschiedenen Zahnräder vorne beim Tretlager (3) mit der Anzahl der Zahnräder am Hinterrad (7, 8, 9 oder 10). Viele Schaltkombinationen überschneiden sich, so dass in Tat und Wahrheit bloß 16 bis 18 Gänge übrig bleiben. Die Kettenschaltung kann nut beim Pedalen geschaltet werden, dafür in der Not aber auch bergauf bei voller Tretkraft. Je nach Qualität der Modellgruppe liegen die Preise der Kettenschaltungsvelos zwischen 600 und gut und gerne über 3.000 Franken.

Eine weitere Gattung sind die kombinierten Ketten-Nabenschaltungen. Hier wird am Hinterrad eine Dreigang-Nabenschaltung mit einer Acht- oder Neungang-Nabenschaltung kombiniert. Die drei Stufen in der Hinterradnabe können auch beim Stehen geschaltet werden. Insofern bieten sich die kombinierten Schaltungen für Stadt- und Ausflugsvelos an. Diese Systeme werden von Shimano und Sram unter den Namen Intego beziehungsweise DualDrive verkauft.

Die 81 Gänge am Scorpion Liegedreirad werden übrigens durch ebendiese DualDrive-Schaltung mit 27 Gängen realisiert, kombiniert mit drei Kettenblättern beim Tretlager. Natürlich ist Gangzahl auch hier reine Arithmetik. Das Schaltspektrum von um die 1.000% ist dennoch beeindruckend.

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Letzte Änderung: 21.05.2012