Presseservice Fahrradtrends 2016:
Liegedreirad Scorpion fx
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PDF: Pressemitteilung Neuheit Scorption fx (PDF-Format, 1,1 MB, 31.07.2015)
Neu für 2016: Drei Gründe für die Reiselust auf drei Rädern
Dreirad-Klassiker "Scorpion fx" von HP Velotechnik profitiert gleich
dreifach von Spaceframe-Technologie: steiferer Rahmen, bessere
Kraftübertragung und mehr Raum für Gepäck
******** Kurztext ***********
Friedrichshafen.
Mit dem grundlegend überarbeiteten
Touren-Trike Scorpion fx schärft die Liegerad-Manufaktur HP Velotechnik
ihren Auftritt im Bereich Reise-Dreiräder deutlich. In das neue Chassis
sind Erkenntnisse eingeflossen, die die Konstrukteure beim Bau ihrer
elektrischen Speed-Pedelecs gewonnen haben. Das Ergebnis in Stichworten:
markant steiferer Rahmen, bessere Kraftübertragung, deutlich höhere
Zuladekapazität – und das alles bei praktisch gleichem Gewicht. Dass die
Figur des Komfort-Klassikers dabei auch noch an Eleganz gewinnt, können
Besucher der Radmesse Eurobike (26. bis 29. August) bei HP Velotechnik
(Foyer West, Stand 300) selbst begutachten.
"Der entscheidende Punkt beim neuen Scorpion fx ist der Einsatz der
Spaceframe-Technologie", erläutert Daniel Pulvermüller. Damit beschreibt
der Chef-Konstrukteur der Liegeradspezialisten die Art, wie der
Hinterbau an Hauptrahmen und Sitz angebunden ist. Das markant geformte
Raum-Fachwerk ermöglicht einen geradlinigen Verlauf der Kette durch den
gefederten Hinterbau. "Dadurch konnten wir den Kräfteeinfluss des
Antriebs in den Gesamtrahmen wesentlich verringern." Resultat ist ein um
17 Prozent steiferes Chassis. Das verträgt nun 140 Kilogramm Zuladung
anstatt 130 Kilo.
Neu gestaltet wurde auch der Frontbereich. Das um fünf Zentimeter höhere
Tretlager sorgt für ein spürbar sportlicheres, effizienteres Pedalieren.
Die Sitzposition bleibt dabei praktisch unverändert. Im Vergleich zu
anderen Trikes mittelhoch angesiedelt, garantiert sie, was Reiseradler
am Liegerad besonders schätzen: den uneingeschränkten Panoramablick bei
guter Windschnittigkeit. Ebenfalls ein zentraler Punkt für Globetrotter
ist die bequeme und sichere Unterbringung von viel Gepäck. Bis zu 50
Kilo schultert der "Scorpion". Die Last lässt sich beispielsweise auf
vier große Hinterrad-Taschen von Ortlieb verteilen. Von all dem
unbeeinflusst bleiben die Kernelemente der Baureihe: Nach wie vor lässt
sich das Trike zum Transport in Bahn oder Auto mit wenigen Handgriffen
ohne Werkzeug kompakt falten. Das Baukastensystem ermöglicht
individuelle Ausstattungslösungen, etwa eine Schaltung mit 81 Gängen
oder den E-Motor mit Rückwärtsgang und Smartphone-Konnektivität.
Das Scorpion fx ist von September 2015 an im Fachhandel erhältlich und
kostet in den Standardfarben der Basisversion (Perlorange, Blue Shade
Grey) 3.390,– Euro. Mehr Informationen unter: www.hpvelotechnik.com oder
per Telefonnummer 0 61 92 - 97 99 20.
******** Langtext ********
Friedrichshafen.
Es gibt keine andere Radgattung, an die
ihre Fahrer derart widersprüchliche Anforderungen stellen, wie an
Reiseräder. Sie sollen möglichst große Lasten schultern, zugleich aber
für den Transport leicht und klein sein. Auf der großen Tour ist ein
Höchstmaß an Fahrkomfort gewünscht, die Technik aber muss robust und
wartungsarm bleiben. Und eine tolle Aerodynamik wäre auch klasse – aber
nicht, wenn sie auf Kosten der aussichtsreichen Sitzposition geht. Zum
Glück haben Fahrradingenieure diese eierlegende Wollmilchsau bereits
erfunden: das Reise-Liegerad, das als Trike sogar noch ein bisschen mehr
kann. Es ist auf seinen drei Rädern extrem standsicher, da verlieren
sogar Bergetappen mit viel Gepäck ihren Schrecken. Der Pilot will
fotografieren und filmen während der Fahrt? Kein Problem: Er muss ja
nicht mehr auf jedes Steinchen und jede Spurrille achten, zudem kann er
für spektakuläre Perspektiven das Equipment gleich an mehreren
Positionen des Rahmens wackelfest montieren. Den Inbegriff eines solch
vielseitigen Reisegefährten zeigt HP Velotechnik mit seinem zur Saison
2016 grundlegend überarbeiteten Scorpion fx. Zu sehen ist der
Tourenklassiker im neuen Design auf der Eurobike (26. bis 29. August) im
Foyer West am Stand der Liegeradmanufaktur (FW 300).
Für Paul Hollants, Geschäftsführer bei HP Velotechnik, ist die
Neukonzeption des Reise-Trikes nur konsequent. "Nachdem wir 2014 mit dem
Scorpion plus eine ganz eigene Fahrzeugklasse für den Reha- und
Senioernbereich eingeführt haben, konnten wir das Einsatzgebiet der
Scorpion-fx-Baureihe jetzt genauer definieren." Sie fungierte bisher als
Basis, um eine hohe Sitzposition mit möglichst bequemem Einstieg ins
Dreirad zu gewährleisten. Diese Aufgabe haben in der Scorpion-Flotte die
breiteren und höheren Komfortmodelle Scorpion plus 20 und 26 übernommen.
"Das gab uns den Raum, das Profil des Scorpion fx als klassisches
Reiserad deutlich zu schärfen." Das Ergebnis in Stichworten: markant
steiferer Rahmen, bessere Kraftübertragung beim Kurbeln, deutlich höhere
Zuladekapazität – und das alles bei praktisch gleichem Gewicht.
Möglich wird das auch durch neue technische Verfahren, wie Hollants
Kompagnon Daniel Pulvermüller erläutert. Seitdem die Hessen 2006 den
ersten Touren-Scorpion präsentiert haben, hat sich die Welt der
mehrspurigen Leichtbau-Fahrzeuge in verschiedener Hinsicht neu erfunden.
Neue Schweißverfahren und neue Möglichkeiten der Formgebung fließen
zusammen mit Erkenntnissen aus der Konstruktion unterschiedlichster
Liegedreirad-Typen, deren Spektrum sich über die Jahre immer weiter
ausdifferenzierte bis hin zum S-Pedelec. "Der entscheidende Punkt beim
neuen Scorpion fx ist der Einsatz der Spaceframe-Technologie oder des
Raum-Fachwerks, um es auf Deutsch zu sagen", so der Chef-Konstrukteur
der Manufaktur. Dank der an ihren Speed-Pedelecs erprobten Bauweise
konnten die Konstrukteure das Chassis nun ganz neu designen. Das markant
geformte Fachwerk ermöglicht den geradlinigen Verlauf der Kette durch
den Hinterbau. Um für hohen Reisekomfort zu sorgen, ist das gefederte
Heck zusätzlich mit der von den Liegerad-Spezialisten entwickelten
No-Squat-Technologie ausgestattet. Das minimiert Pedalrückschläge.
"Durch die neue Kettenführung konnten wir den Kräfteeinfluss des
Antriebs in den Gesamtrahmen wesentlich verringern." Resultat ist ein um
17 Prozent steiferes Chassis. Das verträgt nun 140 Kilogramm Zuladung
anstatt 130 Kilo.
Die Steifigkeit gewinnt im Zusammenspiel mit weiteren konstruktiven
Änderungen doppelt an Bedeutung: Das um fünf Zentimeter höhere Tretlager
sorgt für ein spürbar sportlicheres, effizienteres Pedalieren.
Eingefleischte Liegeradler wissen um die zentrale Funktion, die sich aus
der Höhendifferenz von Sitz zu Tretlager ergibt. Auf ein Aufrecht-Rad
übertragen ist das der Unterschied von Rennrad-Rahmen zu Hollandrad. Ein
hohes Tretlager ist quasi der Wiegetritt im Sitzen.
Dennoch bleibt die Sitzposition im Scorpion fx vergleichsweise
mittelhoch. Das garantiert dem Reisenden ebenso viel Übersicht im
Verkehr wie großartige Panoramafahrten bei guter Kippstabilität in
dynamisch gefahrenen Kurven. Ein wesentliches Merkmal der Sitzkultur der
Krifteler Trikes ist ihr Anspruch in Sachen Ergonomie. So kann der Pilot
zwischen fünf verschiedenen Basistypen wählen, die alle individuell
einstellbar sind: dem sportlichen BodyLink-Schalensitz (34 cm Höhe), dem
ErgoMesh-Netzsitz in Standardhöhe (37 cm) oder in hoher Bauform (48 cm)
sowie diesen beiden Netzsitze in der breiten und langen XL-Version.
Ein zweiter Vorteil der eher aufrechten Position ist das messbar größere
Platzangebot fürs Gepäck: "Durch den neu designten Träger über dem
Hinterrad schultert der Scorpion fx nicht nur 50 Kilogramm, er hat auch
reichlich Raum dafür", berichtet Pulvermüller. Gleich vier große
Hinterrad-Packtaschen von Ortlieb kriegen nicht viele Velos ans Heck.
Das beeinflusst jedoch nicht die Faltfunktion: Nach wie vor lässt sich
das patentierte Faltgelenk bequem mit einer Hand bedienen. Zum Transport
in Bahn oder Auto legt man das Trike mit wenigen Handgriffen und ohne
Werkzeug auf kompakte 88x83x96 cm (LxBxH) zusammen. Wer den Scorpion
noch kleiner machen will, dem kommen die offenen, von HP Velotechnik
entwickelten Radträger zupass. Damit können in 90 Sekunden die
Vorderräder abgenommen werden, womit das Maß auf 98x71x67 cm schrumpft.
Wie alle anderen Fahrzeuge der Liegeradmanufaktur ist der Scorpion fx
auch weiterhin durch das hoch flexible Baukastensystem individuell
konfigurierbar. Unter anderem ist eine Schaltung mit 81 Gängen möglich
oder man lässt sich einen kraftvollen Elektromotor mit Rückwärtsgang
plus Zweitakku einbauen. Das weiterentwickelte Premium-Modell von GO
SwissDrive bietet auch in punkto Funktionalität Innovatives. So passen
sich die Farben nicht nur in der Helligkeit dem Umgebungslicht an, die
Steuereinheit ist zudem per Fernbedienung zu handhaben: Mit ein wenig
Übung macht dies konzentrierte Blicke auf das Display überflüssig –
außer man nutzt es gezielt als externen Bildschirm für sein Smartphone.
Dank Bluetooth-Schnittstelle bleibt der digitale Alleskönner dabei
sicher aufbewahrt im Gepäck, schickt einem aber über eine App die Daten
aufs Display. Nach Auskunft des Schweizer Antriebsherstellers kann man
sich künftig auch Navi-Funktionen anzeigen lassen.
Das Scorpion fx ist von September an im Fachhandel erhältlich und kostet
in der Basisversion mit den Standardfarben Perlorange oder Blue Shade
Grey 3.390,– Euro. Weitere Infos: www.hpvelotechnik.com oder per Telefon
0 61 92 - 97 99 20.
******** Weitere Informationen (nur für Redaktionen) ********
Alexander Kraft, Pressesprecher HP Velotechnik OHG
Telefon 0 61 92 - 97 99 22 83, Mobil 0160 - 99 85 87 94
alexander.kraft@hpvelotechnik.com
******** HP Velotechnik auf der Eurobike ********
25.08.2015 (DemoDay, nur Fachbesucher)
Messe Friedrichshafen, Parkplatz Ost 1, Stand DD-514
26. – 29. August (29. Publikumstag)
Hauptstand Messe Friedrichshafen, Foyer West, Stand FW-300;
E-Trike-Teststand: Freigelände Ost, Stand FG0-106.
******** Technische Daten Scorpion fx ********
Basismodell, andere Komponenten auf Wunsch
Rahmen: Scorpion fx (Alu 7005 T6), 10 Jahre Garantie
Farben: Perlorange oder Blue Shade Grey; Sonderfarben auf Wunsch
Bereifung: Tryker von Schwalbe (20")
Sitzhöhe: von 34 cm (BodyLink-Schalensitz) bis 48 cm (ErgoMesh HS plus-Netzsitz)
Sitzwinkel: 35 – 44°
Tretlagerhöhe: 38 – 46 cm
Federung: Federelement Dnm DV22 80 mm (hi.)
Bremse: 2 × Avid BB7 Scheibenbremsen (vorne, einzeln zu betätigen)
Antrieb: Sram Dual Drive 24-Gang
Länge: 165 – 201 cm (einstellbar für Fahrer mit Körpergröße von 157 – 200 cm)
Radstand: 107 cm
Breite/Spurweite: 83 cm / 78 cm
Bodenfreiheit: 14 cm
Wendekreis: 4,40 m
Gewicht: ab 16,5 kg
Zuladung: bis 140 kg
Faltmaß (L×B×H) 88 × 83 × 96 cm
Preis: ab € 3.390,- €, mit Motor ab 5.980,- €
Lieferbar: ab September 2015
******** Hintergrund HP Velotechnik ********
Das 1993 von Paul Hollants und Daniel Pulvermüller gegründete
Unternehmen HP Velotechnik OHG fertigt in der Manufaktur in Kriftel bei
Frankfurt mit 35 Mitarbeitern (darunter vier Auszubildende) ca. 2000
Liegeräder pro Jahr und ist damit Marktführer in Europa. Die Räder
werden einzeln von Hand nach Kundenbestellung gebaut und über
Fahrradfachgeschäfte vertrieben. Dabei stehen die Zeichen auf Wachstum:
Verkauft werden die Liegeräder in Deutschland und Europa; ein
zunehmender Anteil wird in fernere Regionen wie USA, Australien oder
Japan exportiert.
HP Velotechnik hat 14 Liegeradmodelle entwickelt, die die gesamte
Palette vom Alltagsrad bis zur Rennmaschine abdecken. Alle Modelle sind
auf Wunsch mit leistungsstarken E-Motoren lieferbar. Zuletzt sorgten das
bis 45 km/h schnelle Scorpion fs 26 S-Pedelec und das Scorpion fs 26
Enduro für Aufsehen, die drei
Mal in Folge den renommierten Designpreis "Eurobike Award" gewannen:
2012 das bis 45 km/h schnelle "Scorpion fs 26 S-Pedelec", dann das
GelÄnde-Trike "Scorpion fs Enduro" und 2014 das "Scorpion plus 20" als
Reha-Trike.
Bereits als Schüler wurden die Firmengründer Hollants und Pulvermüller
1992 mit einem Kabinendreirad Bundessieger beim Wettbewerb JUTEC Jugend
und Technik des Vereins Deutscher Ingenieure Grundstein einer
Entwicklung vom Garagenlabor hin zu einem der innovativsten
Fahrradunternehmen Deutschlands.
In den vergangenen 10 Jahren wurde HP
Velotechnik vom Branchenverband VSF mehrfach als einer der drei besten
Fahrradhersteller Deutschlands ausgezeichnet.
Infos unter www.hpvelotechnik.com