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Spezialradmesse 2014:
Spezi-Premiere für das "Liegerad des Jahres"
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PDF: Pressemitteilung Spezi-Premiere für das "Liegerad des Jahres"
(PDF-Format, 1447 KB, 02.04.2014)
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Scorpion fs 26 S-Pedelec Pressefotos
Eurobike Neuheit Scorpion fs Enduro Trike
Eurobike Neuheit E-Trike mit Doppelakku
Spezi-Premiere für das "Liegerad des Jahres"
Die innovativen Dreiräder aus der Krifteler Manufaktur kommen mit hoher
Auszeichnung nach Germersheim / Nahezu unzerbrechliche Schutzverkleidung
jetzt auch für S-Pedelec / Doppel-Akku und "Scorpion fs 26 Enduro"
erweitern Einsatzbereich der sportlichen Trikes
********* Kurzfassung *********
Germersheim. Ein Besuch mit hoher Auszeichnung hat sich
angekündigt zur Spezialradmesse in Germersheim: Das "Scorpion fs 26"
aus der hessischen Liegeradmanufaktur von HP Velotechnik ist seit Januar
"Liegerad des Jahres". Die windschnittigen Trikes fahren bei der
Traditionsmesse aber nicht nur mit dem von Publikum und Experten
verliehenen Preis vor: Die Krifteler präsentieren zur "Spezi" am 26. und
27. April auch eine transparente, extrem bruchsichere Frontverkleidung
für den Einsatz an einem S-Pedelec. Bisher war diese Art aerodynamischer
Wetterschutz an dreispurigen Fahrzeugen mit bis zu 45 km/h
Tretunterstützung nicht zulässig. Denn: Das Gesetz stuft die Flitzer in
Deutschland nicht als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad ein. Für die
Führerschein- und Kennzeichen-pflichtige Klasse erhielt der Frontschutz
"Streamer" unlängst das Okay vom TÜV.
Die Speed-Trikes aus der "Scorpion"-Baureihe untermauern ihren
innovativen Ruf aber noch mit weiteren Neuheiten, die auf der weltweit
wichtigsten Spezialradmesse zu sehen sind. Die Krifteler Manufaktur
setzt bei ihren Motor-unterstützten Fahrzeugen neben Aerodynamik auch
auf mehr Ausdauer. So gelingt den "Dreiern" beim Stichwort Reichweite
ein echter Quantensprung: Die Option Doppel-Akku ist ein komplett ins
Chassis integrierter Zweit-Akku. Das erlaubt Rad-Ausflüge mit
Tretunterstützung auf Distanzen bis zu 210 Kilometern.
Das satte Plus an Zusatzschub bietet sich insbesondere für Geländefans
an. Für die eröffnen sich im Modelljahr 2014 mit dem stylischen
"Scorpion fs 26 Enduro" ganz neue Wege. Der metallic-grüne Hingucker ist
mit Vollfederung und Scheibenbremsen perfekt für raues Terrain bestückt.
Schon in den ersten Wochen des Jahres hat das Spaßmobil der Buschpiloten
für Furore gesorgt. Sogar bei Mountainbikern!
Sämtliche Neuheiten können sich die Besucher der "Spezi" bei HP
Velotechnik in Halle 1 (Stand 18) anschauen und auf dem Außengelände mit
der Proberadbahn testen.
********* Langfassung *********
Germersheim. Das "Liegerad des Jahres" fährt vor zur
großen Show in der Welt-Hauptstadt der Liegeräder: Auf der "Spezi"
(26./27. April) präsentieren sich die windschnittigen Trikes "Scorpion
fs 26" von HP Velotechnik aber nicht nur mit der im Januar erhaltenen
hohen Auszeichnung. Die Konstrukteure aus Kriftel stellen in Halle 1 am
Stand 18 auch eine transparente, extrem bruchsichere Frontverkleidung
für den Einsatz an S-Pedelecs und eine ganze Reihe weiterer Neuheiten vor.
Eine Schutzscheibe: Einmaliger Protektor
Was für Aufrecht-Radler fast unmöglich ist, ist am Liegerad leicht
ergänzbares Zubehör: eine aerodynamische Verkleidung mit
Wetterschutzfunktion. Den bewährten "Streamer" haben die Konstrukteure
aus Kriftel nun essenziell verbessert. Entscheidender Punkt: Die
Verkleidung musste den Prüfnormen des TÜV entsprechen. Sonst hätte sie
nicht verbaut werden dürfen am "Scorpion fs 26 S-Pedelec". Das als
Kleinkraftrad eingestufte Fahrzeug bietet Tretunterstützung bis 45 km/h;
es benötigt ein Versicherungskennzeichen und ist führerscheinpflichtig.
Dafür stellen die TÜV-Ingenieure eine Betriebsgenehmigung aus. Die
listet, wie beim Auto, detailliert alle erlaubten Bauelemente und
Anbauteil auf.
Der Clou beim neuen "Streamer", und das unterscheidet die
hochtransparente Verkleidung von vergleichbaren Liegerad-Konstruktionen
weltweit: Er hielt im TÜV-Test selbst tiefgefroren bei minus 20 Grad dem
Aufprall einer 2,3 Kilogramm schweren Stahlkugel stand. Die donnert
immerhin aus 4 Metern Höhe auf die Frontverkleidung. Entscheidender
Faktor für den Härtetestist ist eine spezielle Kunststoffmischung. Sie
basiert auf dem Werkstoff PET, bekannt von handelsüblichen
Wasserflaschen. Der extrem widerstandsfähige Protektor aus Kriftel ist
aber mit dem Zusatz "G" versehen (PET-G). Erst durch das auch als
Frostschutzmittel bekannte Glycol erhält die
Polyethylenterephthalat-Fläche ihre sowohl flexiblen als auch
schlagfesten und nahezu unzerbrechlichen Eigenschaften. Und das, obwohl
in die zwei Millimeter starke Trike-Windschutzscheibe ein Loch
geschnitten wurde. Auch das gehört zu den Vorschriften für den Anbau am
S-Pedelec: Nur so attestiert der TÜV, dass eine blendfreie Anbringung
von Frontlicht sowie der bei mehrspurigen Kleinkrafträdern
vorgeschriebenen Positionsleuchte möglich ist.
Der "Streamer" kann als Option auch für alle anderen Fahrzeuge der
Krifteler Liegeradmanufaktur bestellt werden. Er kostet samt der
ebenfalls TÜV-zertifizierten Anbauvorrichtung montiert 449,- Euro. Zum
Transport kann die etwa einen halben Quadratmeter große
Kunststoff-Scheibe mit wenigen Handgriffen abgenommen und platzsparend
auf die Größe einer Turnmatte zusammen gerollt werden.
Zwei Akkus: Doppelte Reichweite
Mehr Reichweite für Elektro-Antriebe bietet der ab 2014 optional
angebotene "Doppel-Akku". HP Velotechnik stattet auf Wunsch alle seine
Trike-Modelle der Scorpion- und Gekko-Familie mit einem zweiten Akku
aus. "In unzähligen Gesprächen mit unseren Endkunden haben wir immer
wieder einen Wunsch zu hören bekommen: Den nach mehr Reichweite",
erläutert Geschäftsführer Paul Hollants die Beweggründe für die
Innovation. Für Chefentwickler Daniel Pulvermüller, der gemeinsam mit
Hollants die Liegerad-Manufaktur führt, ist klar: "Mit unserer
Doppelakku-Option sind wir in der Diskussion um Reichweiten immer einen
doppelten Schritt voraus."
Der zweite Energiespeicher integriert sich äußerst harmonisch in die
Gesamtkonstruktion, da er spiegelbildlich zum ersten auf der anderen
Fahrzeugseite montiert wird. Damit bieten die E-Trikes gleich zwei
Vorteile im Vergleich zu anderen Pedelecs:
1.) Praktisch mit einem Handgriff lässt sich die Reichweite der
Motorunterstützung verdoppeln.
2.) Durch die Anbringung tief unter dem Sitz verlagert sich der
Schwerpunkt des gesamten Mensch-Maschine-Systems. Das wirkt sich positiv
auf die Fahreigenschaften aus. Dem Hinterrad verleiht der zweite "Tank"
ein Mehr an Traktion, und in kritischen Fahrsituationen gewinnen die
flotten Flitzer ein Plus an Kippstabilität.
Der optionale Zweit-Akku ist inklusive der Halterung ab 799,- Euro
erhältlich.
Drei Stollenreifen: Dreifach-Spaß offroad
Das "Scorpion fs 26 Enduro" hat die Herzen der Trikefans weltweit im
Sturm erobert. Nicht zuletzt durch das metallic-grüne Spaßfahrzeug für
Buschpiloten sicherte sich HP Velotechnik im Januar 2014 die
Auszeichnung als "Liegerad des Jahres" in den USA (siehe Infokasten). In
Germersheim präsentieren die Krifteler ihren Geländeflitzer erstmals dem
Liegerad-Publikum als Serienfahrzeug. Beim Launch 2013 war das "Enduro"
noch als Sondermodell vorgestellt worden: Der grün-blaue Hingucker
demonstriert beispielhaft die riesige Bandbreite des Baukastensystems,
für das die Liegeradspezialisten bekannt sind: In mehr als
hunderttausend Konfigurationen lassen sich die Drei- und Zweiräder aufbauen.
Beim "Enduro" gehen mächtige MTB-Stollenreifen und Technik aus dem
Automobilbau eine ungewöhnliche Hochzeit ein. Das Fahrwerk fürs raue
Gelände basiert auf der im S-Pedelec eingesetzten Technik mit
McPherson-Federbeinen, Querlenker und Stabilisator. Dabei wird durch die
Einzelradaufhängung der Vorderräder nach dem McPherson-Prinzip eine hohe
Spurtreue in schnellen Kurven erzielt. Das "HP Stabilizer System" unter
den Querlenkern der Vorderachse verhindert, dass sich Rad und Fahrer in
schnellen Kurven übermäßig nach außen lehnen. Dem Bremstauchen beim
Verzögern wirkt die Anti-Dive-Geometrie der Vorderachskonstruktion
entgegen. Gepaart mit bissigen Scheibenbremsen an den Vorderrädern
eröffnet der "Dreier" Moves und Manöver, die auf einem Zweirad unmöglich
sind. Für Paul Hollants zeichnet sich klar ab:"Das Einsatzgebiet des
Enduro sind gewiss nicht verblockte Trails im Grenzbereich. Dafür baut
schon das Fahrwerk zu breit. Vielmehr kann sich der Fahrer auf
formidables Waldwege-Surfen im Mittelgebirgsbereich freuen." Das
"Scorpion fs 26 Enduro" ist ab 3990,- Euro im Fachhandel erhältlich.
Sämtliche Neuheiten können sich die Besucher der "Spezi" bei HP
Velotechnik (Halle 1, Stand 18) anschauen. Mehr zu sehen von HP
Velotechnik gibt es am Außenstand; auf der Proberadbahn können die
flotten Flitzer getestet werden.
********* *********
Liegerad des Jahres
Es gibt in der Fahrradbranche nur wenige Preise, die so eindeutig sind
wie der in Amerika verliehene Award "Recumbent of the Year". Die
Auszeichnung als Liegerad des Jahres durfte sich die Krifteler
Trikeschmiede im Januar 2014 mit einem mehr als eindeutigen Votum
abholen: In vier von sieben Kategorien fuhren die Scorpione an der
Konkurrenz vorbei. Überragend fiel im "BentRider"-Magazin vor allem die
Leser-Bewertung aus: Fast 50 Prozent der Teilnehmer sprachen sich bei
einem ausgesuchten Kandidatenfeld mit zwölf Fahrzeugen für das "fs 26"
aus. Laut Redaktion lobten die Liegeradfans das "extrem geschmeidige
Fahrerlebnis, die supersolide Qualität und das großartige Handling".
Ganz auf dieser Linie bewegen sich auch die Macher des "BentRider": Die
attestierten den Pedelec-Versionen des Scorpion eine "spitzenmäßig
integrierte Fahrunterstützung".
********* Hintergrundinfo HP Velotechnik *********
Das 1993 von Paul Hollants und Daniel Pulvermüller gegründete
Unternehmen HP Velotechnik OHG fertigt in der Manufaktur in Kriftel
bei Frankfurt mit 30 Mitarbeitern (darunter vier Auszubildende) ca. 1700
Liegeräder pro Jahr und ist damit Marktführer in Europa. Die
Räder werden einzeln von Hand nach Kundenbestellung gebaut und über
Fahrradfachgeschäfte vertrieben. Dabei stehen die Zeichen auf
Wachstum:Verkauft werden die Liegeräder in Deutschland und Europa; ein
zunehmender Anteil wird in fernere Regionen wie USA,
Australien oder Japan exportiert.
HP Velotechnik hat zehn Liegeradmodelle entwickelt, die die gesamte
Palette vom Alltagsrad bis zur Rennmaschine abdecken. Alle
Modelle sind auf Wunsch mit leistungsstarken Elektromotoren lieferbar.
Zuletzt sorgte das bis 45 km/h schnelle "Scorpion fs 26 S-Pedelec"
für Aufsehen, das 2012 mit dem renommierten Designpreis Eurobike Award
ausgezeichnet wurde.
Bereits als Schüler wurden die Firmengründer Hollants und Pulvermüller
1992 mit einem Kabinendreirad Bundessieger beim
Wettbewerb JUTEC Jugend und Technik des Vereins Deutscher Ingenieure –
Grundstein einer Entwicklung vom Garagenlabor hin zu einem
der innovativsten Fahrradunternehmen Deutschlands. 2013 wurde HP
Velotechnik vom Fahrrad-Branchenverband VSF zum wiederholten
Mal als einer der drei besten Fahrradhersteller Deutschlands
ausgezeichnet. Infos unter www.hpvelotechnik.com