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Eurobike Fahrradtrends 2014:
Doppelherz für die Dreier-Flotte
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PDF: Pressemitteilung "Doppelherz für die Dreier-Flotte" (PDF-Format, 591 KB, 26.09.2013)
Neu in 2014: Doppelherz für die Dreier-Flotte
Krifteler Liegeradmanufaktur verdoppelt die Reichweite ihrer E-Trikes:
Zweiter Akku harmoniert perfekt mit Dreirad-Konstruktion / System-integrierte Lösung dank
Technik von GO SwissDrive / Neues Ladegerät halbiert nahezu die Zeit zum "Nachtanken"
Kriftel. Wo andere Pedelec-Hersteller über Reichweite reden, fahren die
E-Trikes von HP Velotechnik weiter. Und zwar doppelt so weit. Möglich
macht das ein zweiter Akku. Der ist wie der erste fest auf einer Schiene
unter dem Sitz der flotten Liegeräder installiert. Den Clou bei dieser
Weltneuheit für Dreiräder konnten sich Ende August bereits die Besucher
der Eurobike, der weltweiten Leitmesse der Fahrradbranche, anschauen:
Der Fahrer kann mit einem Handgriff vom leeren auf den vollen Akku
wechseln. Den Doppelschub als optionale Ausstattungsvariante haben die
Krifteler ab Herbst 2013 im Programm.
Bei dem bis zu 25 km/h flinken E-Trike Gekko fx setzt HP Velotechnik auf
das leistungsstarke System des Schweizer Herstellers GO SwissDrive. Der
Akku mit 446 Wh Kapazität (36,2 V und 12,4 Ah) treibt einen 250-W-Motor
mit einem Drehmoment von über 40 Nm an. Die Reichweite vergrößert sich
mit Doppel-Akku auf bis zu
210 Kilometer. Der Preis für das mit wenigen Handgriffen faltbare Rad
beträgt 5628,- € (Grundpreis Gekko fx ohne E-Antrieb wie bisher 2290,- €).
Ebenfalls mit doppelter Reichweite ist nun auch das bis
zu 45 km/h unterstützende Scorpion S-Pedelec unterwegs. Der Akku von
Varta leistet 530 Wh (36,5 V und 14,5 Ah) und treibt den 500-W-Motor mit
einem Drehmoment von über 40 Nm an. Gerade an einem "Kilometerfresser"
wie dem S-Pedelec liefert der zweite Akku das entscheidende Plus: Damit
sind 130 Highspeed-Kilometer möglich. Der Preis für das Rad beträgt
7889,- € (Grundpreis S-Pedelec Scorpion fs 26 wie bisher 6990,- €).
Die Doppel-Strategie der Liegerad-Spezialisten aus dem Großraum
Frankfurt ist mehr als eine reine Komfort-Neuerung. Sie hat einen weit
reichenden funktionalen Aspekt. Anders als beim konventionellen Rad, an
dem für den üblichen Akku meist nur im Rahmen oder mit schlechtem
Schwerpunkt hoch am Gepäckträger Platz ist, lässt sich am Dreirad der
Doppeltank sehr tief rechts und links symmetrisch anbringen. Das
harmoniert nicht nur perfekt mit den konstruktiven Eigenheiten, das
Fahrzeug gewinnt dadurch an Fahrstabilität und hat mehr Traktion am
Hinterrad. Dem Mehr für Bodenhaftung und Fahrdynamik sind dabei kaum
Grenzen gesetzt: Im Unterschied zu vereinzelt aufgetauchten
Zwei-Akku-Lösungen an konventionellen, aufrechten Rädern vertragen die
Trikes Powerpacks in fast jeder beliebigen Größe.
Herzenswunsch der Kunden
"In unzähligen Gesprächen mit unseren Endkunden haben wir immer wieder
einen Wunsch zu hören bekommen: Den nach mehr Reichweite", erläutert
Paul Hollants, Geschäfts-führer von HP Velotechnik, die Beweggründe für
die Innovation. Entscheidender Punkt gerade für Distanz-Radler ist das
sichere Ankommen: "Um nicht unterwegs mit leerem Tank liegen zu bleiben,
greifen viele zu Notlösungen wie dem Zweit-Akku im Tourgepäck", weiß
Hollants. "Das alles ist jetzt überflüssig: Wir bieten die umfassende,
system-integrierte Lösung." Deshalb wird es das Doppelherz für die
gesamte Dreier-Flotte der Liegerad-Spezialisten geben. Wobei der Kunde
natürlich im bewährten HP Velotechnik- Baukastensystem weiterhin wählen
kann, ob er seinen "Dreier" mit einem oder zwei Akkus auf Touren bringt.
Für Chefentwickler Daniel Pulvermüller, der gemeinsam mit Paul Hollants
die Liegerad-Manufaktur führt, ist klar: "Mit unserer Doppelakku-Option
sind wir in der Reichweiten-Diskussion einen großen Schritt voraus."
Mit der Neuerung unterstreichen die Spezialradhersteller, künftig in der
E-Mobilität auch Lösungen jenseits der Kurzstrecke anbieten zu wollen.
Tretunterstütztes Radeln wird damit selbst auf der Mittelstrecke hoch
attraktiv. "Ob Pendler, Tourenfahrer oder Radreisender – wenn Sie abends
aus dem Sitz steigen, sind Sie bei uns noch lange nicht im roten
Bereich", ist sich Paul Hollants sicher. Und fügt mit einem Schmunzeln
an: "Wenn morgen jemand mit einem Akku kommt, der bei selber Größe und
Gewicht 150 Kilometer Reichweite schafft, lehnen wir uns bei HP
Velotechnik entspannt zurück und sagen: Wir verdoppeln."
Schneller Durchtanken: Neue Ladegeräte
Durch die Kooperation mit GO SwissDrive rüsten die Krifteler
Liegeradspezialisten auch in punkto Ladegerät auf. Die neue "Tankstelle"
für das 250-W-System am Gekko fx senkt mit ihren 5 Ampere Ladestrom die
Ladezeit für einen Akku auf die Dauer einer ausgedehnten Mittagspause.
Im Vergleich zu den üblichen Zeiten (4 bis 5 Stunden bei Stationen mit
um die 2 Ampere) ist das ein gewaltiger Komfortgewinn gerade für
Radreisende. Auch für das 500-W-System beim S-Pedelec Scorpion halbiert
sich die Ladezeit nahezu: Mit den 4 Ampere Ladestrom ist das Fahrzeug
nach 3,5 Stunden zur Weiterfahrt bereit.
********* Hintergrundinfo HP Velotechnik *********
Das 1993 von Paul Hollants und Daniel Pulvermüller gegründete
Unternehmen HP Velotechnik OHG fertigt in der Manufaktur in Kriftel
bei Frankfurt mit 30 Mitarbeitern (darunter vier Auszubildende) ca. 1700
Liegeräder pro Jahr und ist damit Marktführer in Europa. Die
Räder werden einzeln von Hand nach Kundenbestellung gebaut und über
Fahrradfachgeschäfte vertrieben. Dabei stehen die Zeichen auf
Wachstum:Verkauft werden die Liegeräder in Deutschland und Europa; ein
zunehmender Anteil wird in fernere Regionen wie USA,
Australien oder Japan exportiert.
HP Velotechnik hat zehn Liegeradmodelle entwickelt, die die gesamte
Palette vom Alltagsrad bis zur Rennmaschine abdecken. Alle
Modelle sind auf Wunsch mit leistungsstarken Elektromotoren lieferbar.
Zuletzt sorgte das bis 45 km/h schnelle "Scorpion fs 26 S-Pedelec"
für Aufsehen, das 2012 mit dem renommierten Designpreis Eurobike Award
ausgezeichnet wurde.
Bereits als Schüler wurden die Firmengründer Hollants und Pulvermüller
1992 mit einem Kabinendreirad Bundessieger beim
Wettbewerb JUTEC Jugend und Technik des Vereins Deutscher Ingenieure –
Grundstein einer Entwicklung vom Garagenlabor hin zu einem
der innovativsten Fahrradunternehmen Deutschlands. 2013 wurde HP
Velotechnik vom Fahrrad-Branchenverband VSF zum wiederholten
Mal als einer der drei besten Fahrradhersteller Deutschlands
ausgezeichnet. Infos unter www.hpvelotechnik.com