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B2B-Tour:
Wie viel Kraft spart das Pedelec-fahren?
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PDF: Pressemitteilung Wie viel Kraft spart das Pedelec-fahren?
(PDF-Format, 901 KB, 25.04.2014)
Wie viel Kraft spart das Pedelec-Fahren?
Radelnde Studenten unterziehen E-Bike und E-Trike wissenschaftlichem Härtetest
Kriftel. Acht Studenten und ein Professor aus Friedrichshafen wollen es
wissen: 1000 Kilometer fahren sie in acht Tagen mit dem E-Bike. Start
ist am 26. April am Bodensee Ankunft am 3. Mai in Berlin. Ihr
eigentliches Ziel sind Daten. Viele Daten! Was leisten die
Elektroantriebe? Was leistet der Mensch? Wie effektiv sind die Pedelecs?
Dafür wurden Teilnehmer und Räder der B2B-Tour aufwändig verkabelt,
unter anderem auch mit Sensoren zur Leistungsmessung vom
GPS-Spezialisten Garmin. Tretleistung, Geschwindigkeit, Pulsmessung,
Stromfluss zwischen Motor und Akku alles wird aufgezeichnet und in den
Wochen danach ausgewertet.
Veranstaltet wird das Projekt vom e2rad Team. Das besteht aus Studenten
der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg, Campus
Friedrichshafen. Insgesamt umfasst die Radel-Gruppe 15 Fahrer im Alter
von 21 bis 69 Jahren. Gemeinsam forschen sie an der Idee für eine
umweltschonenden Mobilität. Während der gesamten Tour vom Bodensee nach
Berlin bieten die Radler unterwegs Interessierten die Möglichkeit,
Fragen zum Thema Elektromobilität zu stellen. Die gesammelten Fragen und
Antworten nimmt das e2rad Team mit nach Berlin ins Herz der deutschen
Politik. Dort ist zum Abschluss des Hochschul-Projekts ein Treffen mit
Bundetagsabgeordneten geplant.
Neben 14 konventionellen Pedelecs rollt auch ein Liege-Trike aus dem
hessischen Kriftel vom Spezialradhersteller HP Velotechnik mit. Das
dürfte in punkto Krafteffizienz ein extrem spannender Vergleich werden:
Liegeräder haben massive Vorteile in der Aerodynamik. Andererseits
produzieren drei Räder unter bestimmten Umständen einen größeren
Rollwiderstand als zwei. Wie wirkt sich das bei einem solchen Dauertest
auf die Akku-Reserven aus? Und: Fahren Liegeradler mit niedrigerem Puls,
weil ihr Körper insgesamt entspannter ist als der von Radlern, die
aufrecht gegen den Wind kämpfen? Neueste Tests aus Italien sowie von
einem niederländischen Arzt legen das nahe. Die Studenten vom Campus
Friedrichshafen dürften darauf bald höchst detaillierte Antworten geben
können Grundlage für künftige Aussagen über eine effiziente
Elektromobilität.
Fakten B2B Bodensee to Berlin
Start: 26. April in Friedrichshafen 9 Uhr, City-Promenade am Seeufer
Route / Etappenziele:
Bad Wörrishofen (Ankunft am 26.4. abends)
Moosburg (27.4.)
Regensburg (28.4.)
Bayreuth (29.4.)
Gera (30.4.)
Dresden (1.5.)
Cottbus (2.5.)
weitere Zwischenstopps (in Auswahl):
Wangen (26.4.), München (27.4., Englischer Garten, Ankunft ca. 14 Uhr),
Amberg (29.4.), Altenburg (1.5.), Lübbenau/Spreewald (3.5.).
An den Etappenorten besteht für Medienschaffende die Möglichkeit, sich
im Rahmen des Tour-Zeitplans zu informieren.
Ziel: 3. Mai Berlin, Ankunft ist für den Spätnachmittag geplant, zum
Abschluss mit einem Fotoshooting am Brandenburger Tor.
Benutzte Fahrräder: Liege-Trike Scorpion fs 26 von HP Velotechnik mit
250-Watt-Nabenmotor, voll gefedert, faltbar und mit ergonomischem Sitz.
Weitere Räder von Sinus, Kalkhoff, Flitzbike (Stand 24. April)
Datenerfassung: Garmin Vector-Pedalsystem zur Leistungsmessung mit dem
GPS-Radcomputer Edge 810 sowie das Programm Cycle Analyst.
Aktuelles zum Projekt:
www.e2rad.eu
oder bei Facebook
www.fb.com/e2rad
Ansprechpartner bei HP Velotechnik: Alexander Kraft (Pressesprecher),
06192/97992283 oder 0160-99858794; Mail: alexander.kraft [at] hpvelotechnik.com
********* Hintergrundinfo HP Velotechnik *********
Das 1993 von Paul Hollants und Daniel Pulvermüller gegründete
Unternehmen HP Velotechnik OHG fertigt in der Manufaktur in Kriftel
bei Frankfurt mit 30 Mitarbeitern (darunter vier Auszubildende) ca. 1700
Liegeräder pro Jahr und ist damit Marktführer in Europa. Die
Räder werden einzeln von Hand nach Kundenbestellung gebaut und über
Fahrradfachgeschäfte vertrieben. Dabei stehen die Zeichen auf
Wachstum:Verkauft werden die Liegeräder in Deutschland und Europa; ein
zunehmender Anteil wird in fernere Regionen wie USA,
Australien oder Japan exportiert.
HP Velotechnik hat zehn Liegeradmodelle entwickelt, die die gesamte
Palette vom Alltagsrad bis zur Rennmaschine abdecken. Alle
Modelle sind auf Wunsch mit leistungsstarken Elektromotoren lieferbar.
Zuletzt sorgte das bis 45 km/h schnelle "Scorpion fs 26 S-Pedelec"
für Aufsehen, das 2012 mit dem renommierten Designpreis Eurobike Award
ausgezeichnet wurde.
Bereits als Schüler wurden die Firmengründer Hollants und Pulvermüller
1992 mit einem Kabinendreirad Bundessieger beim
Wettbewerb JUTEC Jugend und Technik des Vereins Deutscher Ingenieure –
Grundstein einer Entwicklung vom Garagenlabor hin zu einem
der innovativsten Fahrradunternehmen Deutschlands. 2013 wurde HP
Velotechnik vom Fahrrad-Branchenverband VSF zum wiederholten
Mal als einer der drei besten Fahrradhersteller Deutschlands
ausgezeichnet. Infos unter www.hpvelotechnik.com